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Pop und Kultur

Britische Historienserie „Peaky Blinders“: Faszinierend und abstoßend zugleich

Ulrike Klode
Freie Journalistin und Trainerin für Podcast-Entwicklung + Innovationsmanagement
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Ulrike KlodeDienstag, 06.02.2018

„Peaky Blinders“ ist ein außergewöhnliches Historiendrama: Es geht zwar um eine Gangsterbande im englischen Birmingham der 20er-Jahre, doch erzählt wird diese Geschichte mit stilisierten Bildern begleitet von moderner Indie- und Alternative-Musik (das Titellied ist von Nick Cave). Künstlichkeit, nicht Authentizität ist das Ziel. Ein Wagnis, das geglückt ist: Die opulenten Bilder in Kombination mit dem durchdringenden Soundtrack erzeugen beim Zuschauen Gefühle, die das Geschehen und die Charakterzeichnungen so sehr verstärken, dass man sich nur schwer losreißen kann von dieser faszinierenden und zugleich abstoßenden Welt.

Die Hauptfigur ist Tommy Shelby (grandios: Cilian Murphy), der Anführer eines kriminellen Clans im Armenviertel Birminghams. Es ist die schwierige Zeit zwischen den Weltkriegen: Die Männer sind traumatisiert aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt und finden sich schwer zurecht in der Gesellschaft; die Rückkehr ist auch für die Frauen schwierig – sie mussten in der Abwesenheit der Männer ihre Familien durchbringen, die alte Ordnung ist für sie nur schwer vorstellbar; die Industrialisierung ist brutal, das gemeinschaftliche Einstehen für die Rechte der ausgebeuteten Arbeiter ist verboten.

Schon Staffel 1 rief 2013 in Großbritannien enorme Begeisterung hervor. Im Winter 2017 lief nun die vierte Staffel dieser BBC-Produktion, die fünfte ist für 2019 angekündigt.

Staffel 4 ist noch bis 17. Februar in der Arte-Mediathek abrufbar, bei Netflix gibt’s alle vier Staffeln.

Wer mehr über „Peaky Blinders“ erfahren möchte: Ich kann die Besprechung aus der „taz“ (zur zweiten Staffel) empfehlen. Außerdem habe ich in meinem Podcast „Seriendialoge“ mit Film- und Fernsehregisseurin Franziska Meyer Price über die Faszination der Serie gesprochen.


Wer die Serie bereits kennt: Die „New York Times“ hat das Erfolgsrezept unter die Lupe genommen, zusätzlich habe ich einen Text über das historische Vorbild für die Hauptfigur gefunden.

Britische Historienserie „Peaky Blinders“: Faszinierend und abstoßend zugleich

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Kommentare 5
  1. Daniela Becker
    Daniela Becker · vor 3 Jahren

    Ich habs weggebinged.

    1. Ulrike Klode
      Ulrike Klode · vor 3 Jahren

      Oh, vielleicht ist ja dann für Dich diese Liste hier interessant: der komplette Soundtrack für alle Staffel, zusammengestellt auf der BBC-Seite. Unter https://www.bbc.co.uk/...

    2. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 3 Jahren

      @Ulrike Klode Das ist ja toll! Danke!

  2. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor 3 Jahren

    Das erinnert mich daran, dass ich der zweiten Staffel nochmal eine Chance geben muss. Die erste gehörte für mich vor zwei Jahren zu den Highlights. Die zweite Staffel fand ich dann ein bisschen "drüber", aber ich guck noch mal rein.

    1. Ulrike Klode
      Ulrike Klode · vor 3 Jahren

      Drüber? Kann ich nachvollziehen. Das ist eine Serie, die man nicht immer gucken kann - ging mir zumindest so, ich brauchte immer eine bestimmte Laune, um sie richtig genießen zu können.

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