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piqd

Frederik Fischer
Sub-, Pop- und Netzkulturkorrespondent
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piqer: Frederik Fischer
Donnerstag, 14.07.2016

Piqd und das No Hate Speech Movement Deutschland starten gemeinsame Kampagne gegen Hass im Netz.

Die zunehmend vergiftete Kommentarkultur im Netz ist immer wieder Thema in unseren piqs. Frei nach Bertrand Russell kann man sagen: „The problem with the internet is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.”Aber bevor der Post hier in eine Hassbotschaft gegen Hassbotschafter ausartet, möchte ich einfach auf unsere Kampagne in Zusammenarbeit mit dem No Hate Speech Movement Deutschland hinweisen. Das No Hate Speech Movement ist eine Initiative des Europarats und wird in Deutschland von den Neuen Deutschen Medienmachern koordiniert. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Neues Phänomen: Crowdspeaking

Wir testen für diese Kampagne erstmals ein Tool für Crowdspeaking. Crowdspeaking ist eine neue Form des Crowdfunding. Beim Crowdspeaking geht es nicht darum, Geld einzuwerben. Unterstützer werden stattdessen dazu aufgefordert, ihre soziale Reichweite zu spenden. Der Clou: Statt Unterstützer-Nachrichten sofort zu verschicken, werden diese während der Kampagnenlaufzeit gesammelt. Nach Ablauf der Kampagne, am 22.07., werden die Botschaften automatisch und gleichzeitig in den Streams der Unterstützer veröffentlicht und eine Art Online-Flashmob entsteht. Die Algorithmen von Facebook und Twitter deuten diese Aktivität als Trend und sorgen so für bessere Sichtbarkeit. Wie ihr konkret helfen könnt:

Vielen Dank!

Piqd und das No Hate Speech Movement Deutschland starten gemeinsame Kampagne gegen Hass im Netz.
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Kommentare 3
  1. Leopold Ploner
    Leopold Ploner · vor mehr als einem Jahr

    Ich habe mich angestrengt, aber leider einfach nicht verstanden, was diese Kampagne konkret gegen Hassbotschaften ausrichten soll.

    1. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor mehr als einem Jahr

      Hallo Leopold,
      vielen Dank für die Rückmeldung. Wenn das nicht rüber kommt, haben wir kommunikativ natürlich versagt. Gut zu wissen:(
      Ich selbst bin zwar auch nur oberflächlich informiert, weil die Seite noch nicht online ist und auch ich noch keinen Zugriff auf alle Inhalte habe, was ich aber von der Vorab-Präsentation mitgenommen habe: Es werden Fakten, Bilder, Videos und Gifs angeboten, mit denen Nutzer leicht auf Hasskommentare im Netz reagieren können. Mir erscheint das ein erprobenswerter Kompromiss zwischen "Don't feed the Troll" und dem unergiebigen und frustrierenden Versuch, eigene Lebenszeit in die Diskussion mit Trollen zu investieren. Es geht hier also nicht darum, Trolle argumentativ zu überzeugen (das wäre wünschenswert, ist aber unrealistisch), sondern darum Kante zu zeigen, gegen sich ausbreitende Hassbotschaften, die momentan leider noch weitgehend unwidersprochen und unkommentiert bleiben.

    2. Leopold Ploner
      Leopold Ploner · vor mehr als einem Jahr

      @Frederik Fischer Hallo Frederik, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Wahrscheinlich ist es wirklich besser zu verstehen, wenn die Seite online ist. Ich persönlich bleibe aber vermutlich bei Don't feed the Troll.