Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Medien und Gesellschaft

Bernd Oswald
Autor, Trainer und Trendscout für digitalen Journalismus

Digital Resident aus Leidenschaft. Aber ohne dabei betriebsblind zu sein. Seit 2000 bewege ich mich als Journalist und als Trainer an den digitalen Schnittpunkten von Politik, Medien und Gesellschaft. Nützliche Links habe ich schon immer gerne geteilt.

Zum piqer-Profil
piqer: Bernd Oswald
Freitag, 09.08.2019

Medienrecht: Klageandrohung spornt investigative Journalisten erst richtig an

Christian Schertz ist einer der bekanntesten Medienrechts-Anwälte Deutschlands. Er hat schon unzählige Prominente im Streit gegen Medien vertreten, darunter Bettina Wulff, Karl Theodor zu Guttenberg oder Herbert Grönemeyer. Er gilt als der Erfinder des "presserechtlichen Informationsschreibens", in denen Anwälte Medien davor warnen, bestimmte, ihren Mandanten missliebige Dinge zu berichten. Für den Fall, dass Medien das doch tun, drohen sie eine Klage an. Dieses Instrument geht aber oft nach hinten los, gerade investigative Journalisten fühlen sich dadurch erst angespornt, in dem Fall weiter zu recherchieren. Das ist eine der spannendesten Erkenntnisse aus der Studie "Wenn Sie das schreiben, verklage ich Sie!" der Otto-Brenner-Stiftung und der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Daniel Bouhs hat sich für das NDR-Medienmagazin ZAPP die Studie angeschaut und ist auf einige weitere interessante Ergebnisse gestoßen:

  • Medienrechts-Kanzleien ändern Ihre Strategien: Da Drohungen oft nicht funktionieren, versuchen Sie durch besonders viele (Hintergrund-)Informationen einen guten Draht zu Medien aufzubauen
  • Anwälte werden zu Pressesprechern von Unternehmen und versuchen ihre Darstellung in ihnen gewogenen Medien zu platzieren
  • nach missliebiger Berichterstattung fordern Medienrechts-Anwälte nach wie vor oft Unterlassungserklärungen

Die Studie beschränkt sich nicht auf eine Beschreibung des Status Quo, sondern macht auch Vorschläge, wie Medien gegen Klageandrohungen vorgehen können, etwa, indem sie einen gemeinsamen Fonds bilden, aus dem Prozesskosten bezahlt werden.

Medienrecht: Klageandrohung spornt investigative Journalisten erst richtig an
8,8
6 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Medien und Gesellschaft als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer Kuratoren als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in iTunes:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.