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Medien und Gesellschaft

Illusionäre Polarisationen und Triggerpunkte

René Walter
Grafik-Designer, Blogger, Memetiker | goodinternet.substack.com

Irgendwas mit Medien seit 1996, Typograph, Grafiker, Blogger. Ask me anything.

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René WalterMontag, 15.01.2024

Mit ihrem Buch "Triggerpunkte - Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft" (hier im yourbook.shop) haben die Berliner Soziologen Steffen Mau, Thomas Lux und Linus Westheuser einen modernen Klassiker der soziologischen Literature geschrieben. In ihrem Buch enttarnen sie viele der lautstark geführten Debatten der Gegenwart als Ausdruck einer kollektiven Selbsttäuschung, ausgelöst durch die "Triggerpunkte einer illusionärer Polarisation". Denn tatsächlich sind die allermeisten von uns inhaltlich gar nicht so weit auseinander.

Im hervorragenden Philosophie-Podcast Sein und Streit des Deutschlandfunks war Autor Steffen Mau kurz vor Weihnachten zu Gast und erzählt dort ausführlich, warum die Illusion der Polarisation den neuen Mythen und den Selbsterzählungen der Tribes in den Sozialen Medien entspringt, wie politische Akteure (nicht nur, aber vor allem die von der AFD, von Mau sehr treffend als "Polarisierungsunternehmer" bezeichnet) die Polarisationsillusion dazu nutzen, um durch eine "Politik der Emotionen die depolitisierte Mitte in das eigene Boot zu holen", oder wie sich virale Empörung auch an dem Eindringen politischer Diskurse in vormals unpolitische privaten Räume entzündet, einem Eindringen das durch die Digitalisierung der Diskurse eben vor allem auf Smartphones abspielt, die wir in Körpernähe halten oder auf Personal Computern. 

Ein sehr erhellendes Gespräch über ein Buch, das dem Diskurs um die politische Debattenkultur nicht wenige, viel zu selten berücksichtigte psychologische und soziologische Ebenen hinzufügt.

Flankierend zum Podcast hier noch eine Zusammenfassung der Kernpunkte des Buches beim Deutschlandfunkt unter der treffenden Headline: Über die Kunst, sich konstruktiv aufzuregen.

Illusionäre Polarisationen und Triggerpunkte

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