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Medien und Gesellschaft

Bernd Oswald
Autor, Trainer und Trendscout für digitalen Journalismus
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piqer: Bernd Oswald
Dienstag, 20.06.2017

Facts are sacred!

Vor allem Rechtspopulisten vergiften die Diskussionskultur im Netz mit Desinformation, die dann oft schnell weite Kreise zieht. Ingrid Brodnig illustriert das an vielen Beispielen, richtet den Blick aber nach vorne: Mit einem flammenden Plädoyer für den Glauben an Fakten und vielen Tipps, wie man falsche Behauptungen und Lügen entlarven kann. 

Facts are sacred!
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Kommentare 7
  1. Nutzer gelöscht
    Nutzer gelöscht · vor 6 Monaten

    "Vor allem Rechtspopulisten ..." - wer sich auf so ein Statement einlässt, noch dazu im Kontext der Verbreitung von Falschnachrichten, muss Zahlen, Daten, Fakten liefern. Da reicht es eben nicht eine persönliche Meinung aus der eigenen Echokammer zu liefern.

    "... die Diskussionskultur im Netz" unterstellt dass es eine Diskussionskultur gäbe. Die gibt es aber bestenfalls auch nur in der eigenen Echokammer. Wer sich dem politischen Diskurs stellt wird unterschiedliche Meinungen hören. Meinungen die auch mal emotional vorgetragen werden. Oder überhöht oder idealistisch. Und dort dann Fakt von Meinung zu trennen, ist mindestens schwierig und dort wo Bilder- und Überschriftengläubigkeit vorherrscht unmöglich.

    1. Bernd Oswald
      Bernd Oswald · vor 6 Monaten

      klar tut es gut aus der Echokammer rauszukommen. Wenn aber behauptet wird, der Papst habe zur Wahl Trumps aufgerufen, dann hat das nichts mehr mit Echokammer und unterschiedlichen Meinungen zu tun, sondern das ist einfach eine Falschmeldung mit dem Ziel, Stimmung für Trump zu machen.

  2. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 6 Monaten

    Ich kann mich noch an Kollegen erinnern, die dem Erfinder des Internets am liebsten den Friedensnobelpreis verliehen hätten. Gibt es überhaupt Studien über die psychologischen Profile der Pöbler in den sozialen Netzwerken? Es heißt oft und so auch im verlinkten Text, es seien zornige, wütende Leute. Darunter dürften sicher auch sehr viele misstrauische Zeitgenossen sein. Vielleicht ist Misstrauen sogar noch ursprünglicher als der Zorn.

    1. Bernd Oswald
      Bernd Oswald · vor 6 Monaten

      welches Misstrauen meinst Du? Misstrauen gegenüber etablierten Medien? Ja, das gibt es, manchmal auch zu Recht. Aber Journalisten gehen tendenziell natürlich schon sorgfältiger mit Fakten um als Nicht-Journalisten - oder Leute, die ein bestimmtes eigennütziges Interesse verfolgen.

    2. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 6 Monaten

      @Bernd Oswald Nicht im Sinne von kritisch. Ich meine, es gibt Menschen, die sind allgemein misstrauisch. Menschen, die befürchten, man wolle ihnen etwas, die immer irgendwo sinistere Motive befürchten und die mit rationalen Argumenten kaum erreichbar sind. Also misstrauisch in einem eher psychiatrischen Sinne.

    3. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor 6 Monaten

      @Dirk Liesemer Interessanter Gedanke.

    4. Nutzer gelöscht
      Nutzer gelöscht · vor 6 Monaten

      Bravo. Zustimmung