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Medien und Gesellschaft

Hakan Tanriverdi
piqer: Hakan Tanriverdi
Montag, 06.03.2017

Cambridge Analytica: Ganz leise macht die Bombe „puff"

Direkt nach dem Wahlsieg von Trump machte diese eine Geschichte die Runde. Cambridge Analytica gab damit an, Wählerprofile sehr genau erkennen zu können.  Ein Dreiklang aus psychologischer Verhaltensanalyse, Big-Data-Auswertung und gezielter Werbung sollte es ermöglichen, sehr genau über eine Person Bescheid zu wissen — und diese direkt gezielter ansprechen zu können. So sei es gelungen, Trump in das Weiße Haus zu heben. „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt", lautet die Überschrift des Artikels.

Stellt sich heraus: Ein Teil des Dreiklangs - die psychologische Verhaltensanalyse - wurde im Trump-Wahlkampf nicht eingesetzt. Die New York Times zertrümmert in diesem Artikel all den Hype, der um Cambridge Analytica entstanden ist. (Buzzfeed hatte zuvor auch einen Artikel veröffentlicht, der das bereits ansprach.) 

Sehr lang, sehr lesenswert. Kurzversion hier (Link via Simon).

Cambridge Analytica: Ganz leise macht die Bombe „puff"
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Kommentare 3
  1. Monika Kienle
    Monika Kienle · Erstellt vor mehr als 2 Jahren ·

    das ist mir jetzt zu schnell, das Ganze abzuschreiben, NUR weil das Paradebeispiel mit Trump's Wahlkampf übertreiben oder falsch war (das passt ja zu dem No.45).
    Wir wissen alle, dass Google unsere Suchaktion unseren Gewohnheiten anpasst und dass wir wegen Cookies ständig mit gleichen Produkten nach einer Suche überflutet werden.
    Es bleibt ein Bombe und irgendwann wird sie nicht explodieren, sondern sie wird einfach ausströmen.

    1. Hakan Tanriverdi
      Hakan Tanriverdi · Erstellt vor mehr als 2 Jahren ·

      Hi Monika. Verstehe den Einwand und es bleibt natürlich jedem und jeder selbst überlassen. Fakt ist, und ich finde, das sollte man als Fakt benennen das eines der zentralen Thesen, die Cambridge Analytica über sich verbreiten (ließ, und auch selbst betont), schlicht nicht eingetreten ist. Eine Geschichte im Stile von "Irgendwann könnte hyperpersonalisiertes Targeting dazu führen, dass Wähler selektiv angesprochen und auch manipuliert werden" ist eine andere als "Das ist passiert, wir haben das und das eingesetzt." Haben sie nicht.

    2. Monika Kienle
      Monika Kienle · Erstellt vor mehr als 2 Jahren ·

      @Hakan Tanriverdi Ja, das haben sie nicht. Der Artikel wurde häufig geteilt und ja, es war, wie richtig erwähnt, eine fake Marketingaktion. Das zu entlarven, war notwendig.

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