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Liebe, Sex und Wir

Natalie Mayroth
Journalistin, Kulturwissenschaftlerin, Netizen
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piqer: Natalie Mayroth
Donnerstag, 08.08.2019

Wann ist ein (trans)Mann ein Mann?

Geframte weibliche oder männliche Zuschreibungen verfolgen uns alle, auch Transmenschen. Leon spricht im Interview davon, dass er nicht alles mitmachen muss, was ihm angeboten wird, um Mann genug zu sein. Denn er hat sich schon immer so gefühlt, auch wenn nach seiner Geburt entschieden wurde, er soll als Mädchen aufwachsen. Selbst eine Hormontherapie hätte er nach eigener Aussage nicht gebraucht, doch das Gefühl war da, dass es erwartet wird. Von Außen, von Ärtzen. 

Die Ärzte haben immer gefragt: „Wann ist es denn bei Ihnen so weit für die große OP?“ Oft wollen die Ärzte einem ein Komplettpaket anbieten. „Wir machen das so und so und nehmen Ihnen dann die Eierstöcke raus. Dann sind Sie das auch gleich los“, habe ich schon gesagt bekommen. Die haben ganz oft ein Bild im Kopf: Das ist der Trans*mann, der will ein Mann werden und es muss ganz schnell passieren.

Doch das muss eben nicht immer der Fall sein. Warum sich Leon anders entschieden hat, teilt er mit uns. 

Wann ist ein (trans)Mann ein Mann?
7,5
6 Stimmen
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Kommentare 1
  1. Theresa Bäuerlein
    Theresa Bäuerlein · Erstellt vor etwa einem Monat · Bearbeitet vor etwa einem Monat

    Großartig! Das Interview zeigt, wie schwer es Menschen fällt, nicht eindeutige Zuschreibungen zuzulassen. Dabei will doch jeder letztlich einfach so gesehen (und akzeptiert) werden, wie er ist. Ich bin bisher gar nicht auf die Idee gekommen, dass es auch ohne Operation gehen könnte – da sieht man mal, wie eng das eigene Denken ist.

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