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Liebe, Sex und Wir

Jennifer Sutholt
Blogger

Seit zwei Jahren habe ich mit einem Co-Vater eine kleine Tochter und blogge über unsere etwas andere Familie. Anderen Frauen und Männern Mut machen, neue Ansätze finden, das Aufbrechen verkrusteter Strukturen, das ist meine Intention.

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piqer: Jennifer Sutholt
Dienstag, 28.08.2018

Eine Mutter mit kurzer Elternzeit hat es schwerer im Job

Vorgestellt wird eine Studie, in der die Reaktion auf fiktive Bewerbungen von Müttern getestet wurde. Ergebnis: Wer nur 2 Monate Elternzeit nimmt, wird als egoistisch und feindselig wahrgenommen und hat es somit im Job schwerer. Die Wissenschaftlerin Lena Hipp hat 700 dieser Bewerbungen verschickt (identisch bis auf die Länge der Elternzeit) und die Ergebnisse ausgewertet. Auch Jahre später wirkt sich die kurze Elternzeit noch darauf aus, ob man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder nicht. Bei Vätern gibt es übrigens keinen Unterschied, mit derselben Methode getestet. Die ganze Studie gibt es bei Spiegel im Bezahlbereich.

Das Ergebnis überrascht eigentlich kaum, denn man kann sich als Mutter schon fast auf der Tatsache ausruhen, dass es eigentlich egal ist, was man macht, es wird sowieso falsch sein. Zumindest für mindestens die Hälfte der anderen. Will man es besser oder anders machen, hat man eben die andere Hälfte gegen sich. Eigentlich könnte man sich also zurücklehnen und entspannen, wenn es nicht so traurig wäre.

Eine Mutter mit kurzer Elternzeit hat es schwerer im Job
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Kommentare 2
  1. Theresa Bäuerlein
    Theresa Bäuerlein · Erstellt vor 8 Monaten ·

    Danke für den Hinweis. Ich wäre nie darauf gekommen, dass Frauen eine kurze Elternzeit bei Bewerbungen schaden könnte – man würde ja genau vom Gegenteil ausgehen, dass Arbeitgeber das als Signal verstehen würden, dass diese Frau noch für die Arbeitswelt "funktioniert", obwohl sie Mutter ist. Du hast recht, anscheinend kann man es nicht richtig machen.

    1. Jennifer Sutholt
      Jennifer Sutholt · Erstellt vor 8 Monaten ·

      Ich war auch ziemlich überrascht, dass beide Extreme bestraft werden. Wobei dann auch noch rauszufinden wäre, welche genaue Anzahl an Monaten für mich nicht nachteilig ist. Oder ob ich das einfach ignorieren kann und mein Ding mache, was natürlich auch nicht ganz so einfach ist, wenn man auf das Geld angewiesen ist, das ein neuer Job oder überhaupt einer einbringt.