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Klima und Wandel

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Samstag, 07.04.2018

Wie deutsche Autokonzerne vom Anti-Klimaschutz-Kurs der USA profitieren wollen

Die US-Regierung leugnet den Klimawandel. Offiziell finden deutsche Autokonzerne die Sache schlimm, nutzen sie aber aus.

Nur einen Tag nach Trumps Wahlsieg schrieb die Alliance of Automobile Manufacturers (AAM), der Lobbyverband der amerikanischen Autobauer, einen achtseitigen Brief an den neuen mächtigsten Mann der Welt: Man empfehle dem Weißen Haus, gemeinsam einen Weg in Sachen CO2-Standards für 2022 und danach zu finden. Übersetzt war das ein direkter Angriff auf einen Grundpfeiler des Klimaschutzprogramms von Barack Obama.

BMW, VW und Daimler finanzieren als Mitglieder nicht nur die Attacken der AAM auf den Klimaschutz mit – die Konzernchefs sprachen offenbar selbst in Washington vor. Das lässt sich zumindest aus dem öffentlichen Terminkalender von Scott Pruitt, dem Chef der US-Umweltbehörde EPA, schlussfolgern.

Ein trauriger Text darüber, wie die Autolobby nach wie vor versucht, selbst niedrigste Standards immer weiter aufzuweichen und Elektromobilität weiterhin nicht ernst nimmt. Engagement gegen Klimawandel? Gibt es in der Autoindustrie scheinbar nur in Nachhaltigkeitsberichten.

Wie deutsche Autokonzerne vom Anti-Klimaschutz-Kurs der USA profitieren wollen
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