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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Mittwoch, 18.10.2017

Waldbrände in den USA, Portugal und Spanien: Ist der Klimawandel schuld?

Allein auf der iberischen Halbinsel haben die jüngsten Waldbrände mehr als 40 Menschenleben gekostet. Auch Kalifornien beklagt dutzende Tote. Zwar ist die Zahl der weltweit registrierten Waldbrände in den letzten Jahren zurückgegangen. Dafür werden die Feuer immer größer und damit gefährlicher.

Ist der Klimawandel daran schuld? Mit dieser Frage hat sich jetzt die SZ beschäftigt. Und kommt zu einer differenzierten Antwort: Ja, der Klimawandel fördert Waldbrände, weil er das Ökosystem Wald durcheinander bringt und die Trocken- und Hitzeperioden verlängert. Doch das ist nicht der einzige Faktor. Eine große Rolle spielen auch Defizite bei der Bewirtschaftung der Wälder. Bei der Vorsorge wurden Fehler gemacht, die Feuerwehren sind unzureichend ausgestattet, vielerorts dominieren Monokulturen mit schnell brennbaren Baumarten. Nicht zu vergessen Brandstiftung und Unachtsamkeit, die sich kaum verhindern lassen.

Es wäre also zu einfach, die heftigen Brände der letzten Wochen allein dem Klimawandel anzulasten – sie sind das Ergebnis eines Zusammenspiels verschiedener Faktoren. Autor Thomas Urban arbeitet das in diesem Artikel sehr überzeugend heraus.

Waldbrände in den USA, Portugal und Spanien: Ist der Klimawandel schuld?
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