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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Freitag, 05.08.2016

Klimaschutz: Besser mit Zuckerbrot oder mit Peitsche?

Wie bringt man Menschen dazu, sich klimafreundlich zu verhalten? Mit Aufklärung und moralischen Appellen? Oder besser mit Verboten und Strafen?

Die Zeit hat diese Frage kürzlich mit dem Sozialwissenschaftler Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie diskutiert. Der Experte gibt eine eindeutige Antwort auf die Frage: Wir brauchen Vorgaben, Regeln und Gesetze, die ökoverträgliches Handeln zur Routine, zum Standard machen. Die Bürger haben damit praktisch keine andere Wahl, denn abweichendes Verhalten, etwa das Fliegen, wird bestraft – zum Beispiel durch hohe Steuern auf Kerosin.

Da drängt sich natürlich gleich eine ganze Reihe von Einwänden auf. Einschnitte in die persönliche Freiheit, Reiche können sich vom Klimaschutz freikaufen, fehlende gesellschaftliche Akzeptanz für solch radikale Maßnahmen – das sind Punkte, die Die Zeit natürlich anspricht. Interessant zu lesen, mit welchen Argumenten Kopatz sein Modell verteidigt.

Klimaschutz: Besser mit Zuckerbrot oder mit Peitsche?
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