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Kopf und Körper

Benedikt Sarreiter
Der piqer hat bisher keine Tätigkeit eingetragen.

Benedikt Sarreiter ist Mitglied des Redaktionsbüros Nansen & Piccard , schreibt u.a. für Wired, Interview und die Süddeutsche Zeitung und hat 2015 mit Paul-Philipp Hanske das Buch "Neues von der anderen Seite. Die Wiederentdeckung des Psychedelischen" bei Suhrkamp veröffentlicht. Er lebt in München.

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piqer: Benedikt Sarreiter
Freitag, 05.08.2016

Das Gehirn ist überbewertet

Ayahuasca lässt die Menschen reisen. Erst einmal nur von einem Ort zum anderen. Tausende Europäer und Amerikaner fliegen jedes Jahr nach Südamerika, um das DMT-haltige Gebräu aus der Liane Banisteriopsis caapi und den Blättern des Chacruna Strauches zu trinken und um dann eine profunde, innere Reise zu beginnen. Der Ethnopharmakologe Dennis McKenna erforscht seit Jahrzehnten die Folgen des Ayahuasca-Konsums auf Körper, Geist und Gesellschaft. Sein verstorbener Bruder Terrence machte in den 70er und 80er Jahren die entscheidenden Schritte in der Analyse der chemisch wirksamen Bestandteile des halluzinogenen Tranks. Dennis arbeitet eng mit ihm zusammen. Wir haben es also mit einem Spezialisten auf dem Feld zu tun.

Im folgenden Interview spricht er über die Gefahren und Chancen des psychedelischen Tourismus nach Peru, über die Intelligenz von Pflanzen (und weißt dabei auf Michael Pollin hin, über den Kollegin Bäuerlein gestern einen wunderbaren Beitrag in diesem Kanal veröffentlichte) und welches Potential Ayahuasca bei richtiger Verwendung für uns bereit hält:

"I think one of the challenges of our species - one of our problems - is that we’re very, very clever. We can do amazing things with our big brains and our opposable thumbs and our ability to use and create technology. No doubt that we’re clever. The problem is we’re not wise - and that’s the whole thing. I think the message from ayahuasca and all these other teacher plants is, “Wise up.” Literally: “Get wise.” So that we can use the technologies we’ve invented in a way that supports and sustains life, rather than threatens life. That’s really the message. It’s a profound message, but it’s a simple one."

Das Gehirn ist überbewertet
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