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Marcus Bösch
piqer: Marcus Bösch
Mittwoch, 12.10.2016

Treffen wir uns später in der Westworld?

Seit zehn Tagen gibt es eine neue Fernsehserie die auf einem Buch und einem Film aus den 1970er Jahren basiert. Während man sich Westworld ganz klassisch und ganz linear zu Gemüte führen kann, um dabei ab und zu an den sehr tollen Yul Brunner zu denken, wird die Serie gerade im Kontext von Games rauf- und runterdiskutiert. Denn der Freizeitpark Westworld ist eigentlich ein einziges ziemlich realistisches Open-World Computergame. 

Dem einen oder der anderen mag die Kugel im Magazin der halbautomatischen Waffe beim nächten GTA-Rumcruisen kurz steckenbleiben, wenn er oder sie sich vor Augen führt, dass er oder sie in einem Westworld-ähnlichen Szenario ohne weiteres ein noch mal sehr viel realistischeres Gemetzel anrichten könnte. Was zur Frage führt, was wir hier eigentlich in wie auch immer gearteten virtuellen oder nicht so virtuellen Welten so machen. Nicht die einzige Frage die sich stellt.

"With Westworld, we’re looking for the next moment [beyond games, or VR]"– so wird Co-creator Jonathan Nolan zitiert. Und dann erzählt er von seiner Frau, die die vielleicht einzige Person auf dem Planeten sei, die sich an die Verkehrsregeln in GTA halten würde. Warum auch?

Treffen wir uns später in der Westworld?
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