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Christian Huberts
mächtiger™ Kulturwissenschaftler und Kulturjournalist
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piqer: Christian Huberts
Montag, 21.11.2016

Protest der Pinguine

„NOT MY PRESIDENT" rufen sie. „DOWN WITH DONALD" ebenso. Aber wir befinden uns nicht vor dem Trump Tower in New York, sondern in der Onlinewelt Club Pinguin. Hier tummeln sich vor allem Kinder mit ihren Pinguin-Avataren und üben offenbar seit ein paar Tagen den Protest gegen President-elect Trump. Mit knapp 200 Millionen Nutzern ist das soziale Online-Game kein – man entschuldige mir die Pointe – kleiner Fisch. Zwar wird Club Pinguin auch von Erwachsenen genutzt, aber vor allem zeigt sich hier das politische Agieren von Kindern, das man so sonst selten in dieser Deutlichkeit erleben kann. Computerspiele sind eben zunehmend auch Orte des diskursiven Austausches. Selbst wer noch nicht zur Wahl darf, hat hier Gelegenheit zur politischen Positionierung und Organisation. Und auch virtueller Protest erzeugt ein mediales Echo. Immerhin Buzzfeed und NPR berichten über den Aufstand der Pinguine. Als volljähriger Pinguin kann man schon etwas neidisch sein: Obwohl vereinzelt auch „I'M WITH HIM" gerufen wird, bleibt alles ganz friedlich. Im Gegensatz zu Facebook und Twitter, werden Hasskommentare unter Pinguinen sofort rausgefiltert…

Protest der Pinguine
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