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Georg Wallwitz
Autor und Verwalter, selbständig
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piqer: Georg Wallwitz
Samstag, 09.01.2016

Nach dem Sex-Mob, nun der Internet-Mob

Anna Sauerbrey vom Tagesspiegel hat in der New York Times einen Kommentar zur Silvesternacht in Köln geschrieben, der dort ein sehr großes Echo in den Kommentaren ausgelöst hat. Diese sind, wie so oft, interessanter als der Artikel selbst.

Bemerkenswert ist, wie oft in den Kommentaren herausgestellt wird, wie deutsch diese Debatte ist. Wie sehr in Deutschland Seiten versuchen, nicht die Sünde der Verallgemeinerung zu begehen und sich damit in die Gefahr zu begeben als Faschist dazustehen. Wie sehr das moralische Argument in Deutschland die pragmatischen Erwägungen überwiegt. Wie absolut argumentiert wird. Es überwiegt die Meinung, dass die Deutschen reichlich naiv waren, ihre Grenzen bedingungslos zu öffnen für Menschen aus Ländern, in denen es keine der unseren vergleichbare Bürgergesellschaft gibt und darüber hinaus sehr unterschiedliche soziale Normen. In diesem Punkt verallgemeinern die Amerikaner ganz schamlos ...

Nach dem Sex-Mob, nun der Internet-Mob

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Kommentare 2
  1. Magdalena Taube
    Magdalena Taube · vor etwa einem Jahr

    Danke fürs Teilen!

  2. Marion Bruchhäuser
    Marion Bruchhäuser · vor etwa einem Jahr

    Die vielen Kommentare zeigen wirklich ein selten einheitliches Bild: zum einen regen sich sehr viele Leute darüber auf, dass die Vorkommnisse von der Auswahl der Daten her und vor allem der Wortwahl der Autorin heruntergespielt werden; zum anderen können sie nicht verstehen warum es überhaupt eine Debatte darüber gibt ob kriminelle Einwanderer ausgewiesen werden sollen; ein muslimischer Kommentator aus Bangladesh zeichnet das düstere Bild, dass solche Probleme ohne Reformen im Islam nie in den Griff zu bekommen sind.

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