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Tino Hanekamp
Autor

Tino Hanekamp war Journalist und Musikjournalist, hat in Hamburg mit Freunden zwei Musikclubs gegründet (‚Weltbühne‘, 'Uebel & Gefährlich’) und einen Roman geschrieben (‚So was von da‘). Derzeit lebt er im Süden Mexikos, wo er schreibt, die Tiere füttert und seine wundersame Frau liebt.

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piqer: Tino Hanekamp
Montag, 07.11.2016

Kurz vor der Angstwahl — Julian Assange spricht über die dunklen Seiten der Hillary Clinton

Aufatmen im Clinton Lager: Das FBI stellt die Ermittlungen in der von WikiLeaks losgetretenen E-Mail-Affäre ein. Und Julian Assange gibt ein Interview und niemanden interessiert's. In seinem Botschaftsexil besucht, hat ihn der australische Journalist und Filmemacher John Pilger. Assange redet über den einzigen Menschen, der Trump verhindern kann: Hillary Clinton, die den Krieg in Libyen voran getrieben hat und einen milliardenschweren Waffendeal mit Saudi Arabien aushandelte — jenem Land, das mutmaßlich den IS finanziert. Es sind diese Verkettungen und andere (zum Beispiel, dass Obamas Kabinett laut Assange zur Hälfte aus Leuten aus dem City Bank Umfeld besteht), die daran erinnern, wie das politische Establishment beschaffen ist, auf das so viele US-Amerikaner wütend sind. So kurz vor der Wahl, die - man kann es kaum fassen, es ist das Grauen - Donald Trump zum Präsidenten dieses Landes machen könnte, will man derlei vielleicht gerade nicht wissen — interessant und wichtig ist es dennoch.

John Pilger: Of course the consequence of that is that the notorious terrorist group called ISIl or ISIS is created largely with money from the very people who are giving money to the Clinton Foundation.

Julian Assange: Yes.

Assange will natürlich auch keinen Trump als Präsidenten, und er glaubt nicht an dessen Sieg, da Trump keine der wichtigen Interessengruppen auf seiner Seite habe - "banks, intelligence [agencies], arms companies… big foreign money … are all united behind Hillary Clinton, and the media as well, media owners and even journalists themselves."

So groß ist die Angst vor Trump, dass Worte wie diese beruhigend sind. Assange spricht außerdem über seine Isolation in der ecuadorianischen Botschaft in London, die ihm vor kurzem das Internet abgedreht hat, aus Angst, WikiLeaks könnte in den US-Wahlkampf eingreifen. Die Welt am Vorabend der wichtigsten Wahl unserer Zeit - wir sollten nur nicht vergessen, mit wem wir es zu tun haben - auf beiden Seiten.

Kurz vor der Angstwahl — Julian Assange spricht über die dunklen Seiten der Hillary Clinton
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Kommentare 1
  1. Gurdi (Krauti)
    Gurdi (Krauti) · vor etwa einem Jahr

    Recht haben Sie, beide sind eine Katastrophe für Deutschland.