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Fundstücke

Eric Bonse
Finanzkrise, Eurokrise, Deflations-Gefahr: Als EU-Korrespondent in Brüssel wird man notgedrungen zum Wirtschaftexperten.

Studium der Politikwissenschaft in Hamburg, danach als freier Journalist nach Paris, wo mich das "Handelsblatt" engagiert hat. Seit 2004 lebe und arbeite ich in Brüssel, seit 2010 wieder freiberuflich, u.a. für "taz" und "Cicero". Zudem betreibe ich den EU-Watchblog "Lost in EUrope".

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piqer: Eric Bonse

Europa auf der Kippe?

Schon wieder ein EU-Gipfel, schon wieder Krise. Diesmal geht es sogar um drei Krisen: Flüchtlinge, Euro und die britische Brexit-Drohung. Für die "New York Times" kommen noch die "russische Aggression" und die Terrorgefahr hinzu. In einem langen Magazinstück geht sie den Ursachen der Krise nach und weist auf das Paradox hin, dass die EU immer noch wie ein Magnet wirkt.

Europa auf der Kippe?

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Kommentare 4
  1. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 12 Monaten

    Ein lesenswerter Text! Trotzdem: Die implizite These, dass Europa zusammenbricht, ist absurder Quatsch (auch wenn sie - natürlich - in Europa ebenfalls verbreitet ist). Selbst wenn im worst case einige Mitgliedsstaaten austreten, werden die gemeinsamen Institutionen weiter funktionieren. Dann würde die EU halt ein wenig schrumpfen. So what? Es ist ja längst nicht die erste Krise Europas. Seit Beginn an wird in Europa über alles ausdauernd gestritten: Montanunion - ja oder nein? Wie viel Kompetenz für Brüssel? Verfassung? Euro? Schengen? Erweiterung um neue Länder? ...

    1. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · vor 12 Monaten

      Aber man darf den psychologischen Effekt von Austritten und Kompetenz-Schrumpfungen nicht unterschätzen. Gestritten wurde immer aber es wurde auch immer weiter expandiert - geografisch wie juristisch. Parallelen zur wirtschaftlichen Entwicklungen liegen auf der Hand. Wenn die Wirtschaft schrumpft, heißt das auch nicht, dass wir plötzlich alle in Armut leben müssen aber solche negativen Dynamiken werden schnell zu selbsterfüllenden Prophezeiungen. Da fällt mir ein: Ich muss schnell noch den Pessimisten-Ausblick auf 2016 durchlesen. Danke dafür!:)

    2. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 12 Monaten

      @Frederik Fischer Okay, psychologische Effekte wird es geben, aber entscheidender dürften Interessen sein. Was zurzeit allerdings in der Tat fehlt, ist eine starke und breite Bewegung, die eine Vertiefung will. Das war vor zehn Jahren noch anders.

  2. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor 12 Monaten

    Die Amerikaner haben Europa noch nie verstanden. Das ist, zugegebenermaßen etwas pauschal formuliert. Etwas differenzierter müsste es heißen: Häufig tun sich amerikanische Medien schwer damit, die ganz eigene Dynamik zu begreifen, die in Europa durch seine Geschichte herrscht. Die Europäer werden ihr gemeinsames Projekt nicht aufgeben, bloß weil es sich nicht rechnet oder weil es Ärger mit Nationalismen gibt. Europa wird sich wandeln, aber, mit der Ausnahme Russlands, kaum in das 19. Jahrhundert zurückfallen.

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