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Sebastian Haselbeck
piqer: Sebastian Haselbeck
Sonntag, 11.09.2016

Dem Berliner Parteienfilz ein Ende?

Eine der treffendsten Analysen zum Zustand der (Parteien)Politik in Berlin kommt von dem geschätzten Herrn Knoll, der das Büro der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Berlin leitet. Sehr treffend nimmt er den für die Hauptstadt traurigerweise üblichen Parteienfilz aufs Korn.

Zu den Parteien, die Berlin regieren oder sich der kommenden Abgeordnetenhauswahl stellen, meint er pointiert: "die Landesparteien [entsprechen] nicht dem Format ihrer Mutterparteien... – weder intellektuell, noch habituell, schon lange nicht strategisch". Die althergebrachten Strukturen, die fortschrittsverhindernden Altersstrukturen, und was die 'Polity' Berlins angeht, dann auch noch die seltsamen Inkompatibilitäten zwischen Bezirken. Kurzum, Berlin hätte eine bessere Politik verdient als das Geflicke, aber ob die kommende Wahl hier etwas Licht ins Dunkle bringt?

Ich rege an, diesen Text zu lesen, denn jenseits aller Tagespolitik schildert er eindrücklich einige Kernprobleme der Hauptstadtpolitik - die man aber auch an anderen Stellen wiederfindet. Es braucht mehr solcher Stimmen!

Dem Berliner Parteienfilz ein Ende?
8,9
7 Stimmen
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