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Ausgrenzung wirkt (und warum wir sparsam damit umgehen sollten)

Vor zwei Jahren schrieb ich mal, man müsse "AfD"-Wählerinnen und -Wähler sozial ächten, gesellschaftlich ausgrenzen und politisch, wirtschaftlich und kulturell bekämpfen. Dieser Auffassung bin ich nach wie vor: Wer Grenzen des zivilisierten Miteinanders überschreitet, wer gegen Minderheiten hetzt, sich rassistisch äußert, Menschen den Tod wünscht, gehört ausgegrenzt. Punkt.

"Aber das bringt doch nichts!", höre ich bis heute gelegentlich. Doch! Dieser Artikel, der 2019 erschienen ist, zeichnet ganz gut nach, warum es sehr wohl etwas bringt, auszugrenzen. Es funktioniert sogar sehr gut!

Da jetzt das Wort "cancel culture" in Mode gekommen ist und Debatten Tag für Tag schriller geführt werden, das nur als Ergänzung: Ich finde, man muss ausgrenzen, aber gleichwohl sollte man sich der Grenzen sehr klar sein, ab wann man ausgrenzt. Wenn wir das mit jedem und allem tun, das uns nicht passt, leben wir bald in einer ziemlich zersplitterten Gesellschaft – und das kann's ja nicht sein. Wenn mir aber jemand schreibt, ich gehörte "am nächsten Baum aufgeknüpft", möchte ich bitte kein Verständnis für die "Sorgen und Nöte" dieses Menschen, sondern eine tiefen Graben oder eine hohe Mauer zwischen dieser Person und mir.

Im Übrigen grenze ich nicht nur "AfD"ler aus, die entweder selbst Neonazis sind oder wissentlich Neonazis den Weg an die Macht bereiten, sondern auch Islamisten, AKP-Erdogan-Anbeter und sonstige Extremisten. Ansonsten übe ich mich tagtäglich im Ertragen vielleicht schwer erträglicher, aber letztlich doch sich im Rahmen demokratischer, zivilisierter Grenzen bewegender Anschauungen und Meinungen.

Ausgrenzung wirkt (und warum wir sparsam damit umgehen sollten)

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Kommentare 1
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor 15 Tagen

    danke.

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