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Flucht und Einwanderung

Emran Feroz
Journalist
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piqer: Emran Feroz
Mittwoch, 31.07.2019

Zusammengefasst: Kinder im Krieg und die verheerenden Folgen

Sobald Krieg und Konflikt herrschen, leiden die meisten Menschen der betroffenen Region. Doch niemanden trifft es so schlimm wie Kinder. Neue Zahlen und Berichte zeichnen ein düsteres Bild.

Hier eine dringende Zusammenfassung:

- Die UN hat eine "list of shame" veröffentlicht, in der Staaten genannt werden, in denen besonders brutal gegen Kinder vorgegangen wird. Kritisiert wird vor allem die Lage in Afghanistan, Israel/Palästina sowie das Vorgehen der von Saudi-Arabien angeführten Kriegskoalition in Jemen. Human Rights Watch begrüßt die Liste, kritisiert allerdings einige wichtige Punkte: Die israelische Armee sowie das US-Militär und die afghanischen Einsatzkräfte, die nachweislich Kinder in den betroffenen Regionen getötet haben, werden nämlich nicht explizit als Täter genannt. Auch die Kritik an den Saudis könnte härter sein. 

- Besonders schlimm ist die Lage in Afghanistan. Der aktuelle UN-Bericht zu zivilen Opfern im Land macht folgende Dinge deutlich: 1. Die meisten Zivilisten werden weiterhin nicht von Taliban oder IS getötet, sondern vom US-Militär und der afghanischen Armee. 2. Fast ein Viertel aller zivilen Opfer sind Kinder, wie auch hier betont wird.

- Insgesamt wurden 2018 über 12.000 Kinder durch Krieg und Konflikt getötet, und zwar von allen möglichen Akteuren, sprich, staatlichen Armeen, aufständischen Gruppierungen usw. Hinzu kommt die Rekrutierung von Kindersoldaten (mehr als 7.000), etwa in Syrien, Somalia oder Nigeria. 

Zusammengefasst: Kinder im Krieg und die verheerenden Folgen
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