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Flucht und Einwanderung

Emran Feroz
Journalist
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piqer: Emran Feroz
Mittwoch, 31.05.2017

Wie ein japanischer Manga-Comic syrische Kinder wieder träumen lässt

Captain Tsubasa ist berühmt. Auch in Deutschland sind viele Kinder mit dem Manga, in dem ein kleiner Junge davon träumt, Profi-Fußballer zu werden, aufgewachsen. 

Doch seit einiger Zeit beglückt Tsubasa auch syrische Flüchtlingskinder. Verantwortlich hierfür ist Obada Kassoumah, der 2012 als syrischer Austauschstudent nach Japan ging und aufgrund des Kriegsausbruchs in seiner Heimat dort bleiben musste. 

Mittlerweile übersetzt Kassoumah Tsubasa-Manga ins Arabische. Zahlreiche Comics wurden mittlerweile vom Verlag Shūeisha an Hilfsorganisationen gespendet. Dadurch gelangten sie zu syrischen Geflüchteten in Europa und im Nahen Osten. 

Die größten Opfer des Krieges in Syrien sind Kinder. Viele von ihnen leiden an Kriegstraumata. Geschichten wie jene Tsubasas sind für sie ein Segen, der sie ihr Leid für einige Stunden vergessen lässt. 

Die arabischen Tsubasa-Comics haben mittlerweile auch Deutschland erreicht. In Berlin hat die deutsch-türkische NGO Wefa bereits zahlreiche Ausgaben an geflüchtete Kinder verteilt. 

Wie ein japanischer Manga-Comic syrische Kinder wieder träumen lässt
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