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Flucht und Einwanderung

Emran Feroz
Journalist
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piqer: Emran Feroz
Montag, 26.11.2018

Diesen afghanischen Ringer-Club haut nichts um, auch nicht der IS

Tolle Geschichte, die deutlich macht, wie die Menschen in Afghanistan tagtäglich weitermachen. 

Es geht um Ghulam Abbas, einen Ringertrainer, dessen Verein vor rund zwei Monaten vom IS angegriffen wurde. An jenem Tag wurden in seinem Kabuler Viertel 30 Menschen von einem Selbstmordattentäter getötet.

Abbas selbst verlor einen Arm.

Sein Verein, der Maiwand Ringerclub, lag in Schutt und Asche. Das bedeutete allerdings keineswegs das Aus.

Nun hat Ghulam Abbas die Pforten seines Ringervereins wieder eröffnet. 

"Früher konnte ich meinen Schülern die Griffe selbst zeigen. Nun muss ich ihnen sagen, dass sie mit den anderen Jungs üben sollen. Das war wirklich hart für mich", sagt er. 

Anschläge, vor allem seitens des IS, finden in Städten wie Kabul weiterhin regelmäßig statt. In den letzten Wochen und Monaten verübte die afghanische IS-Zelle mehr Anschläge als die Taliban. Ziel sind vor allem Angehörige der Hazara, einer schiitischen Minderheit im Land. 

Abbas ist einer von ihnen. 

Diesen afghanischen Ringer-Club haut nichts um, auch nicht der IS
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