Kanäle
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Feminismen

Theresia Enzensberger
Journalistin und Herausgeberin des BLOCK Magazins
Zum piqer-Profil
piqer: Theresia Enzensberger
Dienstag, 11.04.2017

Zwei Wissenschaftlerinnen versuchen, Genderbias in der Wissenschaft auszumerzen

Cordelia Fine und Rebecca Jordan-Young sind Wissenschaftlerinnen, die unter anderem im Journal „Frontiers in Human Neuroscience" beratend tätig sind, was der beste Weg wäre, mit Sex und Gender in den Neurowissenschaften umzugehen. Anscheinend haben sie dafür schon einiges an Gegenwind erfahren müssen, hier antworten sie auf die Vorwürfe, ihre Herangehensweise sei dogmatisch und ideologisch. 

Es geht um essentialistische Annahmen über Männer und Frauen, die Hypothesen, Forschungsgestaltung und Interpretation von Resultaten tendenziös machen können. Fine und Jordan-Young argumentieren: Die Wissenschaft sollte an der Wahrheit interessiert sein, an verlässlichen Forschungsergebnissen, besseren Hypothesen, nicht daran, sich aus Angst vor Veränderung jeglicher Diskussion zu verweigern. 

In diesem Artikel beschreiben sie einige interessante Beispiele und argumentieren sauber und klar. Lustig für alle außerhalb der Wissenschaften ist auch dieser Satz: "This is not a trivial, philosophical issue."

Zwei Wissenschaftlerinnen versuchen, Genderbias in der Wissenschaft auszumerzen
8
3 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Werde piqd Mitglied für unter 4€ pro Monat!