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Europa

Simone Brunner
Freie Journalistin

Freie Journalistin aus Wien mit Fokus auf Ukraine, Belarus und Russland. Schreibt für das Journalistennetzwerk n-ost (Link: http://ostpol.de/autoren/view/812).

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piqer: Simone Brunner
Mittwoch, 30.11.2016

Politischer Dauerfrost in Zentralasien

Bald jährt sich der - im belarussischen Nationalpark Beloweschskaja formal besiegelte - Zerfall der Sowjetunion zum 25. Mal. Gleich fünf neue Staaten sind mit dem Ende der UdSSR in Zentralasien entstanden - Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan und Turkmenistan. Zeit, Bilanz zu ziehen. Außerdem wird in Usbekistan, nach dem Tod des Langzeitdiktators Islam Karimow, an diesem Sonntag "gewählt" (wobei der Nachfolger freilich schon feststeht).

Was ist in den fünf "Stans" seit ihrer Unabhängigkeit passiert? Während in Turkmenistan die wohl - mit Ausnahme Nordkoreas - brutalste und skurrilste Diktatur der Welt herrscht, hat es auch in den anderen Ländern keinen einzigen regulären Machtwechsel gegeben. Es herrscht ein "Totatlitarismus unter neuen Vorzeichen", eine erschütternde Bilanz, an der der Westen auch nicht ganz unschuldig ist, wie die NZZ schreibt. Ein Blick in eine zu unrecht under-reported, aber umso faszinierendere Weltregion. 

Politischer Dauerfrost in Zentralasien
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