Kanäle
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kuratoren aus Journalismus, Wissenschaft und Politik empfehlen
und kommentieren die besten Inhalte im Netz.

Du befindest dich im Kanal:

Europa

Eric Bonse
Finanzkrise, Eurokrise, Deflations-Gefahr: Als EU-Korrespondent in Brüssel wird man notgedrungen zum Wirtschaftexperten.

Studium der Politikwissenschaft in Hamburg, danach als freier Journalist nach Paris, wo mich das "Handelsblatt" engagiert hat. Seit 2004 lebe und arbeite ich in Brüssel, seit 2010 wieder freiberuflich, u.a. für "taz" und "Cicero". Zudem betreibe ich den EU-Watchblog "Lost in EUrope".

Zum piqer-Profil
piqer: Eric Bonse
Freitag, 15.09.2017

Alle im Gleichschritt?

In seiner Rede zur "Lage der Union" hat EU-Kommissionschef Juncker für ein inklusives, uniformes Europa plädiert: Ein Euro, ein Schengenraum und ein Präsident für alle. Alle sollen im Gleichschritt marschieren, glauben Junckers Kritiker, der Mann wolle mit dem Kopf durch die Wand.

Doch stimmt das wirklich? Und wenn ja - was wird dann aus dem Europa der "verschiedenen Geschwindigkeiten", das Kanzlerin Merkel und Präsident Macron fordern? Dieser Frage geht der Blogpost von der London School of Economics nach. 

Juncker will eine Zwei-Klassen-EU vermeiden und Osteuropa mitnehmen, lautet eine erste Antwort. Er nennt ein Ziel, während Merkels "verschiedene Geschwindigkeiten" nur eine Methode sind. Nur Macron hat beides im Gepäck: ein Ziel und eine Methode.

Doch den harten Euro-Kern, der Frankreich vorschwebt, wollen weder Juncker noch Merkel. So dreht sich die Debatte im Kreis - mindestens so lange, bis Merkel auch mal eigene Ideen vorbringt. Zumindest ein Gutes hat es: Im Gleichschritt muss niemand marschieren. 

Alle im Gleichschritt?
8
3 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Werde piqd Mitglied für unter 4€ pro Monat!