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Zukunft und Arbeit

Gabriela Westebbe
Diplom-Kauffrau, Wirtschaftspsychologin, Bildungsexpertin mit Blick auf das Ganze
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piqer: Gabriela Westebbe
Mittwoch, 29.08.2018

Wie kommt das iPad in die Klasse?

Mittlerweile über 300 Mio. Mal verkauft und mit einem Angebot von über 80.000 Apps allein im Bereich Bildung ist das iPad prädestiniert für den Einsatz in Lehr-/Lernszenarien und so auch in der Schule.

Im Vordergrund der aktuellen Diskussion steht jedoch meist die Technologie und nicht so sehr die Didaktik. Damit geht aber der wichtige Impuls verloren, den der Einsatz von iPads auf die Qualität des Unterrichts zu geben vermag.

Ingo Stein, selbst Lehrer einer iPad-Klasse führt im Workshop anhand von zwei didaktischen Modellen, dem SAMR-Modell und der BLOOMschen Taxonomie vor, wie das iPad gewinnbringend im Klassenzimmer eingesetzt werden kann. Er führt im aufgezeichneten Workshop verschiedene Szenarien vor, wie z. B. den smarten Einsatz von Multimedia im Unterricht, Unterstützung beim Deutschlernen, Erstellen von multimedialen Inhalten für die Schüler*innen und durch die Schüler*innen selbst, Feedbackmöglichkeiten, z. B. über Audio und Nutzung der Kursmanagementfunktionen von iTunes U.

Das Video dauert über eine Stunde. Im ersten Teil geht es um die Erläuterung der didaktischen Modelle und darum, wie Technologien sinnvollerweise in der Schule eingeführt werden, im zweiten Teil um das praktische Einüben von Funktionen anhand von Unterrichtsbeispielen.

Und noch etwas zeigt das Video von Ingo Stein ganz deutlich:

„Ich habe mehr Computer an Schulen geliefert als jeder andere und doch bin ich absolut überzeugt, dass das nicht das Wichtigste ist.

Das Wichtigste ist eine Person; eine Person, die die Neugier der Schüler animiert und nährt. Das kann nur ein Mensch sein und keine Maschine.“ (Steve Jobs)

Wie kommt das iPad in die Klasse?
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Kommentare 6
  1. Moritz Orendt
    Moritz Orendt · vor 3 Monaten

    Brauchen wir überhaupt iPads an Schulen? Oder schaden die nicht eher?

    Man liest doch gelegentlich, dass die wirkliche Tech-Elite ihre Kinder auf Schulen mit sehr wenig Technologie schickt, zum Beispiel hier:
    www.theguardian.com/teacher-n...

    “If you look at the best-performing education systems, such as those in East Asia, they’ve been very cautious about using technology in their classroom.
    Those students who use tablets and computers very often tend to do worse than those who use them moderately”

    1. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 3 Monaten

      Ich hab nicht die kleinsten Zweifel, dass das „inhaltliche Betanken“ beim Lernen wesentlich optimiert werden kann durch den Einsatz von Software. Die Hardware sollte halt funktionieren damit- wenn iPad dann iPad. Aber die Frage scheint mir doch eher zu sein, was Kinder oder Jugendliche im Moment „digital erleben“ und das ist eben hauptsächlich Ablenkung und Konsum. Insofern freu ich mich jetzt aufs Video!

  2. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 3 Monaten

    Wieso iPad? Geht nicht auch ein anderes Tablet? Dieses ständige Marketing für Apple-Produkte nervt gewaltig. Aber Journalisten - und in diesem Fall auch der Diplompädagoge - wären halt so gerne Unternehmensvertreter aus Cupertino.

    1. Gabriela Westebbe
      Gabriela Westebbe · vor 2 Monaten

      Wie Entscheidungsprozesse für bestimmte Geräte aussehen können zeigt dieses Video ganz gut auf: youtu.be/Wt-CXHIfU... .

      Die Initialzündung kann z.B. von einem Elternverein ausgehen oder eine Förderausschreibung fällt mit einer Herstelleraktion zusammen. Wichtig sind ein möglichst geringer Aufwand, was die Pflege der Geräte wie Aufladen, aber auch updates usw. ausmacht und smarte Softwarelösungen.

      Das Video ist etwas älter, heute würde man sich das neue iPAD 2018 mit dem Apple Pencil näher ansehen oder die Two-In-One-Geräte, die sowohl Tastatur wie Multi-Touch-Screen und Stift im Einsatz haben.

    2. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 2 Monaten

      @Gabriela Westebbe Danke für die Antwort ... halte das allgemeine Gescheiße um Apple gleichwohl für eine Yuppi-Phänomen, und bessere, stabilere Geräte gibt es etwa von Lenovo.

  3. Gabriela Westebbe
    Gabriela Westebbe · vor 3 Monaten

    Das sind mehrere Gesichtspunkte auf einmal.

    Den angeführten "Elite-Schulen" geht es um aktivierenden Unterricht und skills, die in Zukunft dringend benötigt werden, wie z.B. Kreativität, problemlösendes Denken usw. Das wollen sie z.B. mit Lernen im praktischen, kreativen Tun, Spielen, Aktivieren der eigenen Vorstellungskräfte durch wenig Medieneinsatz, auch TV usw. erreichen. Das sind alles ganz wichtige Gesichtspunkte und hierauf sollten im Grunde ALLE Schulen Wert legen, nicht nur "Elite-Schulen". Technologien sollen dabei unterstützen und Unterricht nicht schlechter machen, sondern da ansetzen, wo sie aktives Lernen erleichtern und Zeit schaffen, sich um die Entwicklung dieser persönlichen und sozialen Kompetenzen zu kümmern.

    Das Thema "Aufmerksamkeitsraub" gehört deshalb m.E. auch in die Schule: Sich fokussieren können, Herr*in der eigenen Zeit sein ... - wie gesunde Ernährung und Sport auch.

    Muss es ein iPAD sein? Das "iPAD" steht oft als Synonym für Tablet, oft für Endgeräte schlechthin. Das hat natürlich auch seinen ökonomischen Grund.