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Zukunft und Arbeit

Meike Leopold
Kommunikationsexpertin

Kommunikationsexpertin mit Wurzeln im Journalismus. Unternehmensbloggerin der ersten Stunde. Buchautorin und Speakerin. Seit 2016 selbstständige Beraterin für (digitale) Unternehmenskommunikation. Bloggt auf www.start-talking.de.

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piqer: Meike Leopold
Freitag, 09.09.2016

Wer stoppt die Arbeitswut der Amerikaner?

Die Amerikaner arbeiten bekanntlich viel und haben wenig Urlaub. Was sie bei all den Arbeitsstunden im Büro letztlich wirklich auf die Reihe bringen, sei dahin gestellt. Dennoch scheint das Ideal des "Vielarbeiters" in den USA nach wie vor wenig hinterfragt zu werden.

Auch wenn es längst nachgewiesen ist, dass die Produktivität spätestens nach 55 (!) Wochenstunden massiv nachlässt, verkünden Politiker wie Donald Trump oder Top Manager wie Marissa Meyer, dass nur wer rund um die Uhr arbeitet, wirklich erfolgreich sein kann. Erst unlängst hat Meyer im Interview erklärt, dass man nur strategisch geschickt schlafen und duschen können müsse, um 130 Stunden in der Woche arbeiten zu können. Erschreckend!

Der Beitrag in der Washington Post konstatiert sehr richtig: Der einzige Weg zur Veränderung führt hier über die Manager. Nur wenn sie anders oder weniger arbeiten, werden es ihre Mitarbeiter auch wagen. Außerdem gilt: Nicht jeder kann oder will seine gesamte Lebenszeit in den Aufbau eines Unternehmens oder in eine Karriere bis "ganz oben" stecken.

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