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Zukunft und Arbeit

Meike Leopold
Kommunikationsexpertin

Kommunikationsexpertin mit Wurzeln im Journalismus. Unternehmensbloggerin der ersten Stunde. Buchautorin und Speakerin. Seit 2016 selbstständige Beraterin für (digitale) Unternehmenskommunikation. Bloggt auf www.start-talking.de.

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piqer: Meike Leopold
Montag, 29.07.2019

Wenn Familien wie Unternehmen geführt werden

Meetings einmal pro Woche, Projektpläne und Anweisungen via Trello & Co. In den USA (und sicher nicht nur dort) wächst die Organisation des Alltags immer mehr Familien offenbar über den Kopf. Deshalb setzen Mütter wie Väter zunehmend auf Business-Software, die eigentlich für die Verbesserung der Projektabwicklung oder der digitalen Zusammenarbeit in Unternehmen entwickelt wurde, um ihre Kinder zu steuern und/oder ihre eigenen „Todos“ abzuarbeiten.

Eine Familie wie ein Unternehmen führen? Das klingt nicht gerade schön, zumal gerade die freie Zeit von Kindern in den letzten 50 Jahren laut dem Beitrag von „The Atlantic“ immer mehr zusammengeschrumpft ist. Andererseits hat der Gedanke, Dinge mit Hilfe einer gescheiten Software zu organisieren statt mit Excel oder gar mit vielen Sticky Notes, die sich am schwarzen Bord in der Küche stapeln, auch was für sich. Die Kinder wachsen heute ohnehin mit der Cloud auf, die Eltern haben das Gefühl, alles besser im Griff zu haben. Und es wird sogar transparenter, wenn ein Partner mehr im Haushalt tun muss als der andere.

Gerade in Familien, in denen beide Partner gut ausgebildet sind und arbeiten, scheinen die Grenzen zwischen Privatleben und Arbeit also immer mehr zu verschwimmen. Mir persönlich sprach dann aber doch der schwedische Experte aus der Seele, der am Ende dieses lesenswerten Beitrags zitiert wird. Er hat es kurz mit „Slack“ probiert in der Familie und es dann aber wieder abgeschafft. Ihm sei Struktur am Ende aber nicht so wichtig wie die emotionale Entwicklung seiner Kinder.

Wenn Familien wie Unternehmen geführt werden
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Kommentare 2
  1. Gaby Feile
    Gaby Feile · Erstellt vor 4 Monaten ·

    Vielen Dank für diesen piq. Obwohl ich fast geheult hätte beim Lesen. Was ist nur los mit uns Menschen? Haben wir nicht viele Jahre versucht, das Arbeitsleben so zu gestalten, dass sich das Unternehmen wie eine Familie anfühlt? Und sind nicht die ganzen Initiativen, seien es agil, "New Work", Home Office, Co-Working-Spaces etc. dafür da, dass Arbeit sich nicht mehr wie Arbeit anfühlt? Warum soll sich dann das Familienleben wie Arbeit anfühlen?

    Wie wäre es, wenn wir endlich akzeptierten, dass wir nur EIN Leben haben. Während wir arbeiten, leben wir. Punkt. Die gesamte Lebenszeit sollte sich gut anfühlen, und ein bisschen "messy", wie der Skandinavier im Artikel sagt. Die haben's eh drauf, die Skandinavier, und grinsen über solche Methoden. Dieser piq gibt einen Einblick: https://www.piqd.de/us...

  2. Nicola Eberts
    Nicola Eberts · Erstellt vor 4 Monaten ·

    Ein interessanter Beitrag, der zeigt, dass Work-Life-Balance zu Work-Life-Synergie wird. Nun müssen wir nur noch erreichen, dass sich Arbeit wie Urlaub anfühlt, damit sich Familie wieder als Familie fühlt. Fühlen. Denn wir sollten nicht immer in der Wolke, sondern so oft wie möglich auf ihnen schweben.

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