Kanäle
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kuratoren aus Journalismus, Wissenschaft und Politik empfehlen
und kommentieren die besten Inhalte im Netz.

Du befindest dich im Kanal:

Zukunft und Arbeit

Ole Wintermann
Der piqer hat bisher keine Tätigkeit eingetragen.
Zum piqer-Profil
piqer: Ole Wintermann
Dienstag, 18.04.2017

Wenn der Mensch zur Plattform und Persönlichkeitsmerkmale zu Features werden

Die Thematik des Manga-Klassikers “Ghost in the Shell” aufgreifend, weist Michael Bess in seinem Beitrag auf die schwindenden Grenzen zwischen Menschen und Dingen hin. Diese verschwinden bereits heute durch die Smartphones und digitalen Möglichkeiten im Netz, die die Kapazitäten und Kompetenzen von Menschen, seine "Performance", systematisch erweitern. Zukünftig wird es möglich sein, diese “Performance” von Menschen durch “bioenhancement” weiter zu verbessern. Damit aber wird es zunehmend schwieriger, den Kern des Menschseins zu definieren, wenn der Mensch an sich durch Dinge “ergänzt” wird und in einen "Performance"-Wettbewerb eintritt. 

Bess empfiehlt, sich dieser “Verdinglichung” des Menschseins durch eine kritische Auseinandersetzung mit der Technik zu widersetzen. Darüber hinaus betont er durchaus den Nutzen der Technik, wenn es darum geht, Menschen zum “Aufblühen” zu bekommen. In “Ghost in the Shell” ist es am Ende die Aussage, dass es das Handeln und nicht die Erinnerung sei, die den Menschen (oder aber die Maschine) zum Menschen mache. Dem würde Bess mit Sicherheit widersprechen.

Wenn der Mensch zur Plattform und Persönlichkeitsmerkmale zu Features werden
7,5
10 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Werde piqd Mitglied für unter 4€ pro Monat!