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Zukunft und Arbeit

Cornelia Daheim
Zukunftsforscherin
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piqer: Cornelia Daheim
Freitag, 06.05.2016

Warum wir aufgrund der Digitalisierung länger arbeiten können

Die Deutschen werden immer älter (und bleiben länger gesund), die Geburtenrate ist und bleibt niedrig – damit sinkt die Zahl der möglichen Erwerbstätigen, während zugleich die der Rentenbezieher zunimmt. Die Last, die auf den einzelnen Beitragszahler entfällt, steigt so zwangsläufig. Eine Möglichkeit, diese Belastung zu reduzieren, wäre eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Für den klassischen Schreibtischtäter war das bisher viel eher vorstellbar als für Menschen, deren Beruf mit großen körperlichen Anstrengungen verbunden ist.

Genau hier können Digitalisierung und Automatisierung eine Lösung bieten, wie die Wirtschaftswoche schreibt. Zum einen wird die körperliche Belastung während des Berufslebens reduziert, zum anderen können Arbeitsmittel individuell angepasst werden, als Ausgleich für schlechteres Hören, schwindende Sehkraft oder auch den nachlassenden Tastsinn (etwa durch vibrierende Touchscreens). Nötig wird es damit natürlich auch, sich bis in das hohe Alter fortzubilden. So plädiert der Artikel richtigerweise für eine neue Weiterbildungsoffensive. 

Warum wir aufgrund der Digitalisierung länger arbeiten können
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