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Zukunft und Arbeit

Gabriela Westebbe
Diplom-Kauffrau, Wirtschaftspsychologin, eDidaktikerin
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piqer: Gabriela Westebbe
Mittwoch, 17.08.2016

Warum uns die Digitalisierung so große Angst einjagt

Sie kommt. Unausweichlich. Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Und sie wird unser Leben, Lernen und Arbeiten grundlegend verändern. Die Digitalisierung vollzieht sich schleichend leise im Hintergrund und dennoch spüren viele von uns sie bereits an ihren Symptomen: Beschleunigung, Entgrenzung und Vernetzung.

Die ganze Entwicklung macht uns große Angst und diese Angst macht sich an verschiedenen Dingen fest, wie den Sicherheitsrisiken, vor denen wir uns fürchten, der zunehmenden Unsicherheit und Unkalkulierbarkeit, der wir nicht gewachsen sind, der Selbstverantwortung, die wir nicht übernehmen wollen usw.

Diese Angst ist jedoch ein Symptom, welches auf ein viel tiefer liegendes Problem hinweist: Uns ist der Sinn für unser Tun abhanden gekommen und damit der Blick auf die eigentlichen Ziele unseres Lebens, Lernens und Arbeitens.

Jetzt geht es darum, den Sinn unseres Lebens wieder zu entdecken, die eigentlichen Ziele wieder zu finden und sie gemeinsam als Visionen zu entwickeln.

Was wir jetzt brauchen, sind Vorstellungen, wie wir als Gemeinde, Unternehmen, Schule oder Land leben wollen, wie dieses Leben sich anfühlen soll und auf welchen Werten es gebaut sein soll.

Wer also jetzt mit anderen zusammen ein Bild für eine lebenswerte Zukunft entwerfen kann, der und die haben einen co-kreativen Weg gefunden, mit der Angst vor der Zukunft umzugehen.

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