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Zukunft und Arbeit

Cornelia Daheim
Zukunftsforscherin
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piqer: Cornelia Daheim
Mittwoch, 28.09.2016

Vier Handlungsfelder für die Zukunft der künstlichen Intelligenz

Dass die Gefahr besteht, künstliche Intelligenz (KI) mit einprogrammierten Vorurteilen zu erschaffen, wird gerade heiß diskutiert. Wie soll man diesen und anderen Risiken rund um KI begegnen? Bei einem Symposium des (US) National Economic Council wurden Probleme und entsprechende Handlungsempfehlungen herausgearbeitet, die alle die Auswirkungen von KI auf unsere Gesellschaft betreffen, entlang vier zentraler Handlungsfelder: Soziale Ungleichheit, Gesundheit, Arbeit und Ethik.

Es geht dabei zu großen Teilen um den Schutz von Bevölkerungsgruppen, die über wenig Einfluss verfügen – sei es, weil ihre Interessen bei der Programmierung von KI unberücksichtigt bleiben oder sie deren Wirken schutzlos gegenüberstehen. Wenn eine Management-KI Arbeitnehmer entlässt, wie sieht es um deren Schutz aus? Ist eine Klage wegen Diskriminierung zulässig? Wieweit sind die Handlungsempfehlungen einer KI für eventuelle Folgen im Beruf verantwortlich? Nach den Schlussfolgerungen des Symposiums ist in vielen Fällen der Gesetzgeber gefragt: Nur wenn wir über entsprechende Schutzmechanismen verfügen, ist die Einführung von KI ohne große gesellschaftliche Nachteile möglich. Sicher, insgesamt eine amerikanische Perspektive, aber in jedem Fall ein guter Einblick in die Schlussfolgerungen des Symposiums (der komplette Bericht ist auch verfügbar).  

Vier Handlungsfelder für die Zukunft der künstlichen Intelligenz
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