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Zukunft und Arbeit

Gabriela Westebbe
Diplom-Kauffrau, Wirtschaftspsychologin, Bildungsexpertin mit Blick auf das Ganze
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piqer: Gabriela Westebbe
Sonntag, 01.07.2018

Vergesst die Pädagogik! Vergesst die Didaktik!

Die junge Generation steht vor komplexen Herausforderungen, die sie nicht bewältigen kann, wenn sich unser Bildungssystem nicht schnellstens radikal verändert. Kompetenzen, um die Verwerfungen des 21. Jh. zu meistern können in herkömmlichen Unterrichtssettings nicht gelernt und schon gar nicht gelehrt werden.

Will man Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, die anstehenden Probleme der Technisierung und des gesellschaftlichen und kulturellen Wandels, der Welternährung, der Klimakatastrophe, der damit zunehmenden Migrationsbewegungen usw. „in den Griff“ zu bekommen, braucht es ein radikales Umkrempeln des herrschenden Unterrichtswesens hin zu freien und selbstbestimmten Formen des Lernens. Für die Schule bedeutet das: Abschaffen der Fächer, der Klassen, des Unterrichts, der Jahrgangstrennung und vor allem der Prüfungen.

Christoph Schmitt beschreibt in seinem kurzen Artikel, wie Alternativen für die Schule aussehen können. Vielfältige Links im Beitrag verweisen auf Vertiefungen. Sehr empfehlen möchte ich das Weiterlesen von „Lernen in Netzwerken“ am Ende des zitierten Beitrags.

Vergesst die Pädagogik! Vergesst die Didaktik!
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Kommentare 3
  1. Urs Gröhbiel
    Urs Gröhbiel · vor 5 Monaten

    Auch wenn ich mehrere in diesem Artikel beschriebenen Ansätze sehr schätze, "ganz konkret" wird's hier wirklich nicht. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass schon ältere "Buzzwords" neu aufgewärmt werden.

  2. Gabriela Westebbe
    Gabriela Westebbe · vor 5 Monaten

    Ja, das alles ist nicht neu. Alle Konzepte gibt es bereits. Das Problem ist, dass sich nichts verändert obwohl wir wissen, dass sich Schule verändern muss, möchte sie die jungen Leute auf die Zukunft gut vorbereiten.

  3. Stefan Erhardt
    Stefan Erhardt · vor 5 Monaten

    Buzzwords hin oder her - nach mehr als 30 Jahren als Lehrender und Unterrichtender läge mir eine solch skizzierte Entwicklung von Schule zu einem ECHTEN Lernort sehr am Herzen; allein, solange Schule noch als Selektionsinstrument in erster Linie verstanden und konzipiert wird und erst in zweiter Linie als Ort individueller Entwicklungsmöglichkeiten, sehe ich wenig Chancen.
    Zum anderen würde ich - gerade als in der Vermittlung von Lernprozessen Erfahrener - in diesen Lernprozessen mit drinstecken, sprich auch als Mentor, Moderator, Mediator und Mit-Entwickler den Lernenden zur Seite stehen, Hattie her oder hin.