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Zukunft und Arbeit

Gabriela Westebbe
Diplom-Kauffrau, Wirtschaftspsychologin, eDidaktikerin
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piqer: Gabriela Westebbe
Sonntag, 14.08.2016

Spieltheorie und der Wert von Zeugnissen und Zertifikaten

Arbeitgeber brauchen auf der Suche nach Personal Hinweise über die Eignung der zukünftigen Mitarbeiter*innen. Diese Funktion erfüllten bislang Zeugnisse und Zertifikate. Diese haben ihre Bedeutung jedoch bereits verloren. Die besten Mitarbeiter sind auf dem „normalen“ Arbeitsmarkt nicht mehr zu finden.

Was hat sich verändert?

Den spieltheoretischen Überlegungen von A. Michael Spence zufolge machte es in der Vergangenheit vor allem für produktive Mitarbeiter*innen Sinn, durch den zusätzlichen Erwerb von Zertifikaten ein entsprechendes Signal in Richtung Arbeitgeber zu senden.

Die Unübersichtlichkeit des heutigen Bildungsmarktes und neue Anforderungen wie Innovationsfähigkeit und Entrepreneurship an zukünftige Arbeitnehmer*innen lassen dieses Signal jedoch verblassen.

Mitarbeiter*innen mit diesen Fähigkeiten fragen erst gar nicht nach einer Arbeitsstelle, sondern sie werden als Freelancer auftreten und eigene Projekte umsetzen.

Unternehmen müssen deshalb einen anderen Weg gehen und versuchen, diese Personen zu screenen und für sich zu interessieren. Hier sind bereits Kreativität, Innovationsfähigkeit und Unternehmertum angesagt.

Spieltheorie und der Wert von Zeugnissen und Zertifikaten
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