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Zukunft und Arbeit

Cornelia Daheim
Zukunftsforscherin
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piqer: Cornelia Daheim
Freitag, 02.09.2016

Mehr Frauen in Führungsrollen durch die Digitalisierung?

In diesem Gastbeitrag zur Zukunft der Arbeit im Handelsblatt wird die Frage nach den Auswirkungen der Digitalisierung gestellt - und verhalten optimistisch beantwortet. 

Genannt werden zunächst die inzwischen nahezu konsensuellen Perspektiven: Ohne eine transparente, offenere Kultur ist die digitale Transformation nicht zu machen. Es geht nicht nur um die Vernetzung von Maschinen. Auch die Strukturen müssen umgekrempelt werden – es kann nicht mehr jede Abteilung allein ihre Zuständigkeiten verwalten. Wenn vermehrt in flexiblen, bedarfsorientiert aufgestellten Teams zusammengearbeitet wird, benötigt der Einzelne mehr Gestaltungsfreiheit, mehr Offenheit und mehr Mitbestimmungsrecht – und hat ein ganz neues Rollenverständnis.

Damit könne die Gender-Frage zur Nebensache werden und so auch der Frauenanteil in Führungsrollen steigen (so ganz klar ist der Wirkmechanismus noch nicht...). Schon heute habe die Digitalbranche eine weit über dem Durchschnitt liegende Frauenquote in Führungspositionen (39% statt 23% - wenn auch nicht auf der Ebene von „Head of“). Die Digitalisierung breche herkömmliche Muster auf und bringe neue gesellschaftliche Potentiale auch zur Chancengleichheit – und damit hoffentlich auch mehr Chefinnensessel. Lesenwert ist das, weil über diese Frage gerade viel spekuliert wird und wesentliche Zusammenhänge angesprochen, wenn auch nicht final geklärt, werden. 

Mehr Frauen in Führungsrollen durch die Digitalisierung?
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