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Zukunft und Arbeit

Lockdown in Shanghai – am Arbeitsplatz übernachten

Ole Wintermann
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Ole WintermannDonnerstag, 28.04.2022

Welche Rolle spielt “Arbeit” eigentlich in unserem Leben, welche Erwartungen haben wir an die Sinnstiftung von “Arbeit” und inwiefern kann das bestehende Wirtschaftssystem diese Erwartungen erfüllen? Dies sind die indirekten, sich aus dem Text ergebenden Fragen, die ich mir unmittelbar stellen musste.

Viele chinesische Städte sind derzeit im Lockdown, was dazu führt, dass Menschen in den Wohnungen in den Hochhauslandschaften nicht ausreichend mit Nahrungsmittel versorgt werden können. Neben der logistischen Herausforderung der Beschaffung von Nahrungsmitteln gibt es aber auch den finanziellen Aspekt der Kosten der Nahrungsmittel in Fällen, in denen Menschen nicht zur Arbeit gehen können. 

Von den 50.000 Unternehmen der Region Shanghai dürfen derzeit 666 ausgewählte Unternehmen ihre Arbeit wieder aufnehmen; unter diesen befinden sich 249 Unternehmen aus der Autoindustrie (was wirklich zählt?).

Um eine “sichere” Arbeit zu gewährleisten und die Produktion nicht erneut herunterfahren zu müssen, haben die Unternehmen sogenannten geschlossene Systeme bzw. Kreisläufe eingeführt, wie wir sie schon von den Olympischen Spielen kennen; Beschäftigte leben und arbeiten beständig in den Fabriken, ohne zwischendurch nach Hause gehen zu dürfen und werden fortlaufend getestet. Forschende übernachten in den Laboren, weil dort Experimente und Prozesse nicht unterbrochen werden dürfen.

Kritik an dieser menschenunwürdigen Arbeitsweise gibt es – aus Sicht vieler Unternehmen. Beweggrund der Kritik ist aber nicht die Sorge um das Wohlergehen der Beschäftigten, sondern die Befürchtung, dass dem Unternehmen Absatzmärkte durch den Lockdown wegbrechen könnten.

Es geht allen Verantwortlichen um den Profit – den Beschäftigten geht es hingegen um ein menschenwürdiges Dasein. Was zählt mehr?

Lockdown in Shanghai – am Arbeitsplatz übernachten

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