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Zukunft und Arbeit

Cornelia Daheim
Zukunftsforscherin
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piqer: Cornelia Daheim
Freitag, 24.11.2017

Kündigungsgrund: Mangelnde Weiterbildungen zu digitalen Skills

Die Computerwoche gibt die wesentlichen Ergebnisse einer Capgemini-Studie wieder, die bemerkenswert sind: Demnach ist die Möglichkeit zu Weiterbildungen in digitalen Fähigkeiten ein zentrales Kriterium für viele, ob ihr Arbeitgeber für sie attraktiv ist und bleibt. Viele haben Sorge, dass Ihre Fähigkeiten nicht mehr aktuell sind oder bald überholt oder gar "überflüssig" sind, und über die Hälfte der heutigen "digitalen Talente" halten die bestehenden Trainingsprogramme für nicht effektiv. Über die Hälfte der digital besonders versierten Befragten würde den Arbeitgeber gern wechseln, wenn dort die Fähigkeiten auf einem besseren Stand gehalten würden. Die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. Ermutigend in Bezug auf die Eigeninitiative der Mitarbeiter (die Hälfte der Befragten investiert eigene Zeit und eigenes Geld in die Weiterbildung), und besorgniserregend in Bezug auf die bisher unzureichenden Maßnahmen der Unternehmen: 

Jedes zweite befragte Unternehmen räumt ein, dass sich die digitale Lücke vergrößert. Der Begriff "digitale Talentlücke" wird von Capgemini definiert als die Differenz zwischen der Nachfrage und dem Angebot an digitalem Talent. Darüber hinaus stimmten mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Organisationen zu, dass die digitale Talentlücke die unternehmenseigenen digitalen Transformationsprogramme behindert und dass ihre Organisation wegen des Mangels an digitalen Talenten einen Wettbewerbsvorteil verloren hat. Obwohl sich die Talentlücke vergrößert hat, stagnieren die Budgets für die Ausbildung digitaler Talente auf niedrigem Level oder sind – wie bei mehr als der Hälfte (52 Prozent) der befragten Organisationen – gesunken. 
Kündigungsgrund: Mangelnde Weiterbildungen zu digitalen Skills
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