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Zukunft und Arbeit

Theresa Lachner
Journalistin / Autorin / Gründerin von LVSTPRINZIP
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piqer: Theresa Lachner
Dienstag, 24.03.2020

Hirn statt Horx – vielleicht wird post Corona doch nicht alles supertoll

Klar, wenn's eine Sache gibt, die wir alle im Moment noch lieber hätten als Desinfektionsmittel, dann eine Wahrsagerkugel, die uns sagt, wie unsere Welt sich in den kommenden Monaten und Jahren verändern wird.

Wem so wie mir die in den vergangenen Tagen dutzendfach in meiner Timeline geteilte Regnose von Matthias Horx zu verzärtelt-utopistisch war, findet in diesem Interview mit der österreichischen Philosophin Lisz Hirn, die gerade den extrem hörenswerten neuen Podcast "Philosophieren mit Hirn" gestartet hat, nüchternere Thesen.

Je länger die Krise dauert, desto schwieriger wird es werden, diese Pseudo-Normalität und unsere Moral aufrecht zu erhalten.(...) Ich denke daher es wäre wichtig, dass wir unsere Situation realistisch beurteilen und unseren Perfektionismus zurückschrauben. Von diesem Drang, alles gleich gut regeln zu wollen wie sonst auch, sollten wir rasch einen Schritt zurücktreten. Dann könnten wir tatsächlich Qualität in der Zeit finden, die wir jetzt „mehr“ haben. Ich will die Krise nicht schön reden, aber das wäre eine gute Gelegenheit, sich mit seinen Gefühlen und seiner Lebenssituation auseinanderzusetzen. Doch wollen wir das? Alle scheinen ständig auf Twitter, in den sozialen Medien zu sein. Ist es die Angst vor Einsamkeit oder Angst, was zu verpassen? Nebenbei gibt es auch bei vielen die berechtigte Angst, jetzt auf einmal wirtschaftlich nicht mehr gut dazustehen. Mir kommt nichts davon relaxt vor, ehrlich gesagt.

Hirn statt Horx – vielleicht wird post Corona doch nicht alles supertoll
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Kommentare 4
  1. Gabriele Feile
    Gabriele Feile · vor 4 Monaten

    Es wird nach Corona genau so werden, wie wir es JETZT anfangen zu gestalten (und einzuschätzen).

    1. Felix TheC
      Felix TheC · vor 4 Monaten

      Ich glaube es wird sich wenig bis gar nichts verändern. Eher im Gegenteil, viele stellen jetzt fest wie gut es ist international vernetzt zu sein und wie schön reisen sein kann. Nur die globalen Lieferketten, die könnten überdacht werden, dort merkt man jetzt wie abhängig man voneinander ist.

    2. Gabriele Feile
      Gabriele Feile · vor 4 Monaten

      @Felix TheC Wie gesagt: es wird genau so kommen, wie wir es gestalten (oder von anderen gestalten lassen). Es ist eine Entscheidung.

    3. Monika Kienle
      Monika Kienle · vor 4 Monaten

      Bisher ist aus allen großen Krisen etwas positives entstanden.
      Aber der Mensch in seiner Freiheit, so oder so zu entscheiden, bleibt der ausschlaggebende Faktor.
      Und gibt es Optimusten und Pessimisten, Gestaltende und Bremsende, von denen braucht es immer beide.

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