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Zukunft und Arbeit

Ole Wintermann
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piqer: Ole Wintermann
Sonntag, 14.10.2018

Fünf positive Sichtweisen auf die Zukunft der Arbeit

Werden uns die Roboter und die Automatisierung die Jobs wegnehmen? Kaum eine andere Frage bewegt die Menschen bei der öffentlichen Diskussion um die Zukunft der Arbeit mehr. Stephane Kasriel, Co-Vorsitzender des Rates für Bildung, Gender und Arbeit des World Economic Forums, sowie CEO von Upwork, beschreibt in seinem Beitrag bei FastCompany eine alternative Perspektive, die uns Grund zur Hoffnung gibt.

Erstens: Die Roboter werden uns die Arbeit nicht wegnehmen, da ihre Potenziale zurzeit stark überschätzt werden. Wir sollen uns weniger den Terminator als Metapher für die Roboter vorstellen, sondern eher “Iron Man”, eine der US-Kultur entstammende Comic-Figur, die eine Symbiose von Mensch und Maschine darstellt. Wir werden unsere menschlichen Fähigkeiten mit Hilfe der Roboter ausweiten können. 

Zweitens: Die “Schule” der Zukunft wird ein Leben lang andauern. Traditionelle Schulen sind gar nicht mehr fähig, die aktuellen Kompetenzen zur Gestaltung der Technik anzubieten. Zudem veraltet technisches Wissen extrem schnell. Die Schule hört mit der Schule nicht mehr auf.

Drittens: Wir können unser eigener Chef sein. Die Plattformökonomie bietet sehr viel mehr Menschen als jemals (in der Industriegesellschaft) zuvor die Möglichkeit, eigenständig tätig zu sein.

Viertens: Soziale Kompetenzen werden deutlich wichtiger. Der Erwerb technischer Fertigkeiten muss stärker einhergehen mit Empathiefähigkeit, dem Willen zum Peer to Peer-Learning und dem Aufbau kommunikativer Skills.

Fünftens: Wir haben die Gestaltung unserer beruflichen Zukunft selbst in der Hand. Mobilität, Neugier, Offenheit sind gestaltbare Parameter des eigenen Erfolgs.

Wenngleich Kasriel die Fähigkeit zur Selbstoptimierung als generellen Lösungsansatz zur Bewältigung der Herausforderungen aus meiner Sicht überschätzt (was er in seiner Rolle als CEO von Upwork sicher auch muss), sind diese Eckpunkte doch ein durchaus geeignetes gedankliches Werkzeug, mit Hilfe dessen positiver in die Zukunft geschaut werden kann. 

Fünf positive Sichtweisen auf die Zukunft der Arbeit
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