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Zukunft und Arbeit

Führungskräfte und die Rückkehr ins Büro – eine Kulturfrage

Ole Wintermann
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Ole WintermannDonnerstag, 21.01.2021

Die Corona-Krise hat viele Trends, die sich durch digitales Arbeiten abgezeichnet haben, verstärkt und ihnen schneller zum Durchbruch verholfen als dies ohne die Pandemie der Fall gewesen wäre. Einer der Aspekte ist das flächige Homeoffice. Der verlinkte Artikel bei Forbes schaut einen Schritt nach vorn und fragt, was die Voraussetzungen dafür sein könnten, dass die Menschen nach Abebben der Pandemie tatsächlich auch wieder ins Büro kommen wollen. Es anzuordnen, ist eine denkbare Vorgehensweise; sinnvoller wäre es aber, sich als Arbeitgeber zu fragen, welche Anreize geschaffen werden können, damit die Beschäftigten von sich aus einen Sinn darin sehen, wieder im Büro zu arbeiten.

Der Büromöbelhersteller Steelcase hat in 10 Ländern 32.000 Menschen nach ihren neuen Gewohnheiten und Erfahrungen infolge des Homeoffice gefragt. Immer wieder werden ganz klare Vorteile der neuen Art des mobilen Arbeitens genannt: In 8 von 10 Ländern liegt der größte Nutzen für die Beschäftigten darin, nicht mehr pendeln zu müssen. Des Weiteren wird betont, dass im Homeoffice durchschnittlich fokussierter gearbeitet werden kann, da die Ablenkungen der Büroarbeit wegfallen. Den Menschen gefällt, dass sie inhaltlich und örtlich selbstbestimmt arbeiten können und damit die Vereinbarkeit von Leben und Arbeit verbessern können. Auf der Seite der Nachteile gibt es nur ein Problem, dass in allen Ländern angegeben worden ist: Dies ist die Sorge (nicht der Fakt!), auf Dauer bei vollständiger Arbeit von zu Hause isoliert zu sein. Darunter könnte dann auch das Engagement leiden. Dennoch will ca. die Hälfte der Befragten auch zukünftig substanziell von zu Hause aus arbeiten.

Führungskräften wird bei der Rückkehr zum Arbeiten im Büro eine wichtige Rolle zugeschrieben. Es liegt an ihnen, die Arbeitsbedingungen zu schaffen, die die Menschen zurück ins Büro bringen. Sie müssen ausreichend empathisch sein, um verstehen zu können, was die Menschen am Homeoffice geschätzt haben, um dann auch im Büro für vergleichbare Arbeitsbedingungen zu sorgen. Die Beschäftigten werden an ein anderes, höheres Level von Wahlfreiheit der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden gewöhnt sein. Arbeitgeber sollten auf die gestiegene Souveränität eingehen. Den Beschäftigten muss der Mehrwert des Arbeitens im Büro geboten werden. Eine Aussicht auf Umsatzsteigerung ist nicht das probate Mittel, da es nicht persönlich genug ist. Wichtiger ist eine klare Mission des Unternehmens und ein Wertesystem des Unternehmens, für das es sich lohnt, Einsatz zu zeigen.

"Annualized growth of 15% is a valid goal, but what will really get people out of bed in the morning is knowing how they contribute to the quality of life or wellbeing of other people."

Damit zeigt sich, dass es am Ende die Fähigkeit zur Kommunikation zwischen Ebenen und Rollen und Menschen ist, die von Führungskräften eingefordert werden muss. Warum allerdings Führungskräfte nach der Zeit der Pandemie plötzlich in diesem Bereich besonders kompetent sein sollen, beantwortet der Text leider nicht. Angesichts erster vorliegender Zahlen zur Einstellung von Führungskräften zum Homeoffice in Deutschland steht eher zu befürchten, dass es einen konservativen Rollback geben könnte.

Führungskräfte und die Rückkehr ins Büro – eine Kulturfrage

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