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Zukunft und Arbeit

Cornelia Daheim
Zukunftsforscherin
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piqer: Cornelia Daheim
Freitag, 23.12.2016

Eine positive Revolution durch künstliche Intelligenz

Es gibt viele, die beim Thema künstliche Intelligenz (KI) ein ungutes Gefühl überkommt, und viele, die momentan die möglichen Probleme betonen. Kevin Kelly, Gründer des Magazins Wired, gehört – wie sein jüngster TED-Talk zeigt – definitiv nicht zu dieser Gruppe. Für ihn bietet KI die Chance zu einer zweiten industriellen Revolution. Es wäre nur eins nötig, damit wir von dieser nicht überrollt werden: wir müssten diesen Prozess bereitwillig annehmen – und dazu drei entscheidende Aspekte verstehen:

Erstens sei Intelligenz keine absolute Eigenschaft, der Mensch hätte vielmehr viele verschiedene Arten von Intelligenz gleichzeitig und in unterschiedlicher Ausprägung. Bei KI werde es genau so sein: Ein Bewusstsein müssten nur die wenigsten KI-Programme entwickeln. Zweitens muss diese KI in das jeweilige Gerät nicht „eingebaut" werden: KI wird wie Strom – so, wie Geräte in der ersten industriellen Revolution mittels Stromleitung und Motor elektrifiziert wurden, werden sie nun via Internet „kognifiziert“. Drittens werden Roboter („KI in einem Körper“) keine Bedrohung sein – sie kümmern sich allein um produktive, präzis definierbare Aufgaben, dem Menschen bleibt alles kreative, innovative, ineffiziente und zwischenmenschliche. Auf dem Arbeitsmarkt entscheidend werde dann auch nicht der Wettbewerb, sondern die Zusammenarbeit mit Robotern und KI sein. 

Eine positive Revolution durch künstliche Intelligenz
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