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Zukunft und Arbeit

Cornelia Daheim
Zukunftsforscherin
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piqer: Cornelia Daheim
Freitag, 06.07.2018

Digitalisierung global gedacht: Das Beispiel Bildung via Handy in Afrika

Während hierzulande gern über Gefahren der Digitalisierung debattiert wird, sieht die Perspektive global wohl deutlich anders aus. Aktuell beleuchtet ein Projekt (von unter anderem Arte und GIZ) digitale Innovationen aus Afrika. Ende Juli gibt es dazu eine komplette Dokumentation auf Arte. Schon heute finden sich dort einige kurze Filme zu verschiedenen Innovationen, und eine Menge weitere Informationen auf der Projektwebsite

Hier empfohlen ist ein kurzer Film zum Beispiel digitaler Bildung. Vorgestellt wird das Angebot von Eneza Education, einer Firma, die Lehrmaterialien über das Handy bereitstellt. Denn: 

Lernmaterialien und Lehrer sind in ländlichen Gebieten Kenias sehr rar. Daher hatte eine kenianische Firma die Idee, Bildungsmaterialien für Mobiltelefone bereitzustellen. Selbst wenn Strom und Wasser fehlen, haben doch fast alle Schüler ein Handy zur Verfügung. Über drei Millionen Schüler nutzen inzwischen eine App, um via SMS zu lernen.

Das immense Potenzial des Ansatzes für Fortschritte bei der gewichtigen globalen Herausforderung von Bildung in Entwicklungsländern wird anhand des kurzen Films nur allzu deutlich - und auch die weiteren Kurzfilme sind sehenswert, wenn man sich konkret vor Augen führen will, wie eine nicht-westliche Perspektive auf die Chancen der Digitalisierung aussieht. 

Digitalisierung global gedacht: Das Beispiel Bildung via Handy in Afrika
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Kommentare 4
  1. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 2 Monaten

    In eine ähnliche Richtung geht (ging?) das ehrgeizige Projekt "One Laptop per Child", das etwa in Ruanda gestartet wurde www.theguardian.com/technolog...

    1. Cornelia Daheim
      Cornelia Daheim · vor 2 Monaten

      Danke - die meisten von uns bekommen wohl viel zu wenig von solchen Projekten aus anderen Kontinenten und Lebensrealitäten mit!

    2. Dirk Liesemer
      Dirk Liesemer · vor 2 Monaten

      @Cornelia Daheim Und das liegt auch an den Redaktionen. Ich habe mir vor einigen Jahren das Projekt "One Laptop per Child" in Ruanda angeschaut und das Thema anschließend einigen Blättern angeboten. Eine Reaktion einer linken (sic!) Zeitung war: Erst wenn das Projekt gescheitert ist, ist es ein Thema für uns. Stattdessen wird aller Kleinscheiß aus den USA berichtet.

    3. Cornelia Daheim
      Cornelia Daheim · vor 2 Monaten

      @Dirk Liesemer In der Tat auch ein redaktionelles Problem. Und was für eine absurde Reaktion.