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Zukunft und Arbeit

Gabriela Westebbe
Diplom-Kauffrau, Wirtschaftspsychologin, Bildungsexpertin mit Blick auf das Ganze
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piqer: Gabriela Westebbe
Samstag, 20.10.2018

Die Kunst zu lieben oder wie der Wandel des Lebens die Bildung verändert

Angesichts der anhaltenden Diskussionen in welchem Umfang KI (künstliche Intelligenz) unsere Jobs vernichten wird und wie wir uns bestmöglich auf die Zeiten hoher Erwerbslosigkeit vorbereiten können, spielen die Fragen zur Neuausrichtung und Ausgestaltung unseres Bildungswesen eine große Rolle. Es geht dabei nicht nur um Schule, sondern vor allem auch um das was nach der Schule, nach der Ausbildung und dem Studium kommt.

Der Zukunftsforscher Matthias Horx spannt dabei einen Bogen über die globalen Megatrends und zeigt auf, warum die Erwachsenenbildung, die für frühere Generationen gar keine Bedeutung hatte, in Zukunft eine ganz entscheidende Rolle spielen wird. 

Mit zunehmender Lebenserwartung und Verjüngung sind Biographien wesentlich komplexer geworden, sowohl im Privaten wie auch im Beruflichen. Die ehemals 3 Phasen im Leben eines Menschen haben sich ausgeweitet auf 7. Neue Lebensabschnitte haben sich herausgebildet und das Ziel, nah dem Selbst und seinem Talent entsprechend zu leben und Meisterschaft zu erlangen, wird für zunehmend mehr Menschen erstrebenswert und erreichbar.

Bildung wird damit zur Lebensaufgabe. Von der Zukunft her betrachtet gilt es im Persönlichen die Krisen zu bestehen, die sich regelmäßig als Entwicklungsaufgaben stellen. Im Großen gilt es die Megatrends in ihrer Komplexität zu meistern und Wirtschaft wie Gesellschaft anzupassen.

Damit dies gelingt müssen Formen von Bildung und Lernen neu erfunden werden und der Schlüssel zu all dem wird Beziehung und Beziehungsfähigkeit sein.

Das ist auch der Grund, warum die Digitalisierung von Bildung nur begrenzt gelingen wird.

Die Kunst zu lieben oder wie der Wandel des Lebens die Bildung verändert
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