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Zukunft und Arbeit

Ole Wintermann
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piqer: Ole Wintermann
Samstag, 28.05.2016

Die kleine Welt der Tabellenkalkulation

In seinem Blogpost beschreibt Ted Bauer sehr bildlich, warum der Management-Ansatz, in Unternehmen alles in den Beschränktheiten einer Excel-Tabelle quantifizieren zu wollen, dem Prosperieren eines Unternehmens am Ende eher schadet als nützt.

Diese Mentalität entspringt der alten Managementweisheit, dass nur das eine Rolle spielt (und wichtig sein kann), was messbar ist. Im Umkehrschluss neigen dann viele Manager dazu, all das, was nicht in der kleinen Welt einer Tabellenkalkulation platziert werden kann, zu vernachlässigen.

Diese Vorstellung ist, so Bauer, Gift für jeden Wandel in einer Organisation.

Denn, und da stimmen sogar die meisten Manager zu, Führung und Managementaufgaben brauchen heute sehr viel mehr “soft skills”, um wirklich jedes Engagement der “Geführten” zielgerichtet freizusetzen.

Dummerweise ist all das, was man Fürsorge für seine Mitarbeiter nennen könnte, schlecht in einem Spreadsheet unterzubringen. Stattdessen werden Mitarbeiter weiterhin als eine austauschbare Masse der Führungsmenschen betrachtet. Damit unterschätzen Manager die ökonomischen und emotionalen Kosten von Personalfluktuation.

Sich um seine Leute zu kümmern, setzt demnach am Ende voraus, die Zellen der Tabellenkalkulation hinter sich zu lassen. Meine eigene Frage dazu: Wird nicht gerade immer gern von Traditionalisten das “Zwischenmenschliche” betont? Nun, dann nehmt mal eure Mitarbeiter wahr.

Die kleine Welt der Tabellenkalkulation
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