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Zukunft und Arbeit

Ole Wintermann
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piqer: Ole Wintermann
Sonntag, 03.07.2016

Der Ausbruch aus dem Sandkasten? Vernetzung statt Büromentalität

Es scheint eine kognitive Dissonanz zu geben zwischen dem Wissen über die Vorteile von Home Office und dem Umsetzen dieses Wissens in die Praxis. Autor Stephen Duignan sah sich daher veranlasst, ein paar einfache Maßnahmen und Regeln zu benennen, wie sie denn funktionieren kann, diese Arbeit im heimischen Büro, im gegenseitigen Vertrauen und zum Vorteil von Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

Es ist schon erstaunlich, dass in Zeiten, in denen in den Niederlanden der Anspruch auf HomeOffice bereits Gesetzesrang genießt, in Deutschland HomeOffice nach wie vor eher mit Telefonakquise und Außendienstarbeit in Verbindung gebracht wird, so Stephen Duignan.

Anscheinend scheint die empirische Evidenz darüber, dass HomeOffice die Zufriedenheit der Arbeitnehmer und deren Produktivität steigert, deutschen Arbeitgebern immer noch nicht ausreichend bekannt zu sein. Stattdessen wirkt mobiles Arbeiten von anderen Plätzen als dem angestammten Schreibtisch im Büro mit einer Quadratmeterzahl aus, die in direkter Korrelation mit der eigenen vermeintlichen Wichtigkeit steht, immer noch als Karrierekiller.

Duignan empfiehlt Vertrauensaufbau, das Erlernen von Zusammenarbeit, Vernetzung statt Büromentalität und die Schaffung der technischen Grundlagen für eine solche Art des Arbeitens. Ob´s hilft? Angesichts der deutschen Anwesenheitsmentalität darf das bezweifelt werden.

Der Ausbruch aus dem Sandkasten? Vernetzung statt Büromentalität
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Kommentare 3
  1. Gabriela Westebbe
    Gabriela Westebbe · vor etwa einem Jahr

    Vielleicht braucht das Kind einen anderen Namen? Vielfach wird gar nicht zuhause gearbeitet, sondern in Cafes oder Co-Working Places. Da stecken dann weiteres kreatives Potenzial und nicht zuletzt Recruitingchancen dahinter.

    1. Ole Wintermann
      Ole Wintermann · vor etwa einem Jahr

      In der Tat. Der Prozess des Re-Branding von "Zuhause" zu "Mobil Arbeiten" ist notwendig, um die Akzeptanz zu erhöhen. Es wird noch ein wenig dauern. Ich sehe aber diesen begrifflichen Schwenk immer öfters in den relevanten Beiträgen. Macht mir Hoffnung.

    2. Gabriela Westebbe
      Gabriela Westebbe · vor etwa einem Jahr

      @Ole Wintermann "Re-Branding" ist genialer Ausdruck dafür.