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Zukunft und Arbeit

Gabriela Westebbe
Diplom-Kauffrau, Wirtschaftspsychologin, eDidaktikerin
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piqer: Gabriela Westebbe
Dienstag, 12.04.2016

Der #ABImooc2017 – oder die digitale Transformation der Gymnasien

300.000 Lerner in einem MOOC, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, das Abitur. 2017 soll diese Vision bereits Wirklichkeit werden.

Eine kleine Gruppe von Bildungsexperten um Jöran Muuß-Merholz, Friedericke Siller, Blanche Fabri und Matthias Andrasch planen schon seit 2015 den ABImooc. Das Konzept des ABImoocs wurde bereits 2013 und 2014 in umfangreichen Projekten an der Universität Mainz und der TH Köln erprobt und soll im Schuljahr 2016/17 erstmals bundesweit angeboten werden. Das nächste Jahr bietet sich als Einstieg an, denn die Kultusministerkonferenz konnte sich zum ersten Mal weitgehend auf einen bundesweiten Bildungsstandard einigen.

Die Didaktik des ABImoocs setzt auf eine strukturierte Verbindung zwischen Lernangebot, Coaching und Community. Bereits vorhandene Angebote werden vernetzt und damit für viele erst zugänglich gemacht. Mit Lerngruppenangeboten wird das von Pädagogen präferierte peer-to-peer Lernen gestützt für Randgruppen erst möglich gemacht.

Ziel ist die Verbesserung der Abiturleistungen, erwünschte Nebenwirkung die zentrale Vermittlung der sogenannten „21th Century Skills“ (Andreas Schleicher, Leiter der Abteilung für Indikatoren und Analysen im Direktorat für Bildung bei der OECD), nämlich Medienkompetenz und Informationskompetenz, selbständiges Arbeiten und Zusammenarbeit in Teams, Kommunikation und Kooperation, digitale Werkzeuge und Arbeitsumgebungen.“

Wer Jöran Muuß-Merholz kennt, weiß, dass er in der Lage ist, dieses Konzept Wirklichkeit werden zu lassen. Und obwohl das Lernangebot nicht in der Schule selbst, sondern „neben“ der Schule, also an der Vorbereitung auf das Abitur in der schulfreien Zeit ansetzt, wird es großen Einfluss nicht nur auf die gymnasiale Oberstufe haben. Dieses Konzept ist in der Lage, die digitale Transformation der Schule einzuleiten.

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