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Zukunft und Arbeit

Ali Aslan Gümüsay
Wissenschaftler
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piqer: Ali Aslan Gümüsay
Freitag, 27.10.2017

Demokratische Führung in Unternehmen

Die Zukunft der Arbeit ist nicht nur eine Frage von technologischem Fortschritt sondern auch neuen Formen des Organisierens. Im IT-Unternehmen Umantis wählen die 150 MitarbeiterInnen einmal im Jahr demokratisch die Führungsebene. Auch gibt es eine Art Verfassung. Wenn man 5% der MitarbeiterInnen hinter sich bringt, kann eine Verfassungsänderung beantragt werden, über die dann abgestimmt wird. Personen und Inhalte unterliegen damit einer demokratischen (Un-)Ordnung.

Spannend sind die Auswirkungen. Der CEO Stoffel nennt die Wahl eine Messung der Betriebstemperatur, findet dass MitarbeiterInnen, die ihren Chef selbst ausgesucht haben, eher diesem den Rücken stärken und sich verantwortlicher für das Unternehmen fühlen. Er spricht auch von einem „agilen Wechsel zwischen Folgen und Führen“.

Gleichzeitig seien die emotionalen Kosten sehr hoch, da Verlustängste, gekränkte Egos und eine miese Stimmung durchaus zu einem demokratisch geführten Unternehmen gehören.

Übrigens ist nicht alles transparent bei Umantis. Demokratisch wurde entschieden, dass die Gehälter nicht offen gelegt werden.

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