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Zukunft und Arbeit

Cornelia Daheim
Zukunftsforscherin
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piqer: Cornelia Daheim
Mittwoch, 12.10.2016

Bietet KPMG heute schon den Arbeitsplatz der Zukunft?

KPMG – eine der vier großen Gesellschaften in der Wirtschaftsprüfung – verfügt aus eigener Sicht schon heute über einen „tätigkeitsorientierten Arbeitsplatz“ der Zukunft: Nach einem zwei Jahre währenden Testprogramm, bei dem das grundsätzliche Konzept in kleinerem Rahmen erprobt wurde, u.a. in Hinblick auf Gliederung der Räume und Ausstattung, folgte nun in Sydney der echte Einsatz. Statt alle Aufgaben von einem einzelnen Standort aus zu erledigen, sollen hier die Mitarbeiter entsprechend der anstehenden Arbeit die Räumlichkeiten wechseln. Es gibt Bereiche für Teamwork (Collaboration Spaces), Einzelarbeit (Focus Area) und Brainstorming (Spark Spaces). Die erhoffte „Bewegung" innerhalb des Gebäudes soll auch zu mehr Kontakten außerhalb des jeweiligen Teams oder der Abteilung führen. 

Das ist natürlich Eigenwerbung, und erinnert nahezu fatal an momentan von vielen großen Playern angepriesene Konzepte; erschreckend ist dabei die immerwährende Gleichartigkeit der offenen Ansätze. Interessant ist aber an diesem Fall, dass das Vorgehen evidenzbasiert ist, also Nutzungsdaten in den Pilotprojekten ausgewertet wurden — hier würde man gern mehr erfahren. Das Datensammeln zur Nutzung soll zudem weiter gehen, hoffentlich wird dann mehr veröffentlicht. 

Bietet KPMG heute schon den Arbeitsplatz der Zukunft?
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