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Zukunft und Arbeit

Aus der Traum: Google ist auch nicht besser als die anderen

Gabriele Feile
Ich selbst. Botschafterin & Brückenbauerin.

...die mit dem Schmetterling.
Meine Intention: Ziemlich weite Blickwinkel beisteuern, meistens aus der Luft. Meine Botschaften: http://gabyfeile.de/botschaften

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Gabriele FeileDonnerstag, 08.04.2021

Dies ist ein Meinungsbeitrag einer ehemaligen Google-Ingenieurin. Er beginnt wie der amerikanische Traum: Als Schülerin zeitweise obdachlos und im Heim, ergatterte sie den Traumjob bei Google. Und verbrachte ihre Zeit nur noch auf dem Campus oder mit ihren Kolleg:innen.

Sport, Arzttermine, Essen: für alles sorgte der Arbeitgeber. Und ihr Boss kümmerte sich um sie - wie der Vater, den sie sich immer gewünscht hatte.

My manager felt like the father I wished I’d had. He believed in my potential and cared about my feelings. All I wanted was to keep getting promoted so that as his star rose, we could keep working together. This gave purpose to every task, no matter how grueling or tedious.

So lange sie mitspielte und die "Familiengeheimnisse" für sich behielt, spielte auch Google mit. Erst als sie die wiederholten Belästigungen eines Vorgesetzten meldete, dämmerte es ihr: Google ist auch nicht besser als die anderen.

Vom Moment ihrer Beschwerde an ging es abwärts: keine Beförderung, Aktien-Optionen liefen aus und sie hatte Angst, in Urlaub zu gehen. Wer im Urlaub ist, darf den Campus von Google nicht betreten. Das heißt: kein Arzt, kein Sport, keine Mahlzeiten. Kein Leben.

I felt I had no choice but to leave, this time for good. Google’s meager counteroffer was final proof that this job was just a job and that I’d be more valued if I went elsewhere.

After I quit, I promised myself to never love a job again. Not in the way I loved Google. Not with the devotion businesses wish to inspire when they provide for employees’ most basic needs like food and health care and belonging. No publicly traded company is a family. I fell for the fantasy that it could be.

Aktuell arbeitet sie für ein Unternehmen, für das sie keinerlei Sympathie hegt. Ich glaube, das hilft ihr, die Wunden zu heilen. Doch auf Dauer ist auch das keine Option.

Der Ort, an dem man die meiste wache Zeit verbringt, sollte zumindest gute Gefühle auslösen. Lieben muss man ihn nicht, da stimme ich der Autorin zu.

Aus der Traum: Google ist auch nicht besser als die anderen

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