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Zukunft und Arbeit

Ole Wintermann
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piqer: Ole Wintermann
Samstag, 12.11.2016

Auch Start-ups benötigen Pläne

Jon Westenberg ist abgebrochener Jura-Student, Unternehmer und Gründer von Creatomic. In diesem Blogbeitrag schreibt er darüber, warum er ein Start-up als gescheitert aufgab, dessen Gründer er sechs Monate lange beraten und als Mentor und Kreativer unterstützt hatte: “Unfortunately, we’ve reached a point where I have realised that I no longer want to be involved with a founding team who can’t make and follow a plan.”

Westenberg, der in seinem Blog nicht müde wird zu betonen, wie entscheidend es ist, mit Passion und Kreativität an seinen Ideen zu arbeiten, begeistert zu sein und all seine Kraft in das zu investieren, wofür das Herz schlägt, macht an diesem Beispiel sehr deutlich, dass ungefähres Planen ohne umfassende Strategie und das Fokussieren auf Zeit, Marketing- und Businesspläne auch bei Start-ups nicht ausreicht, um am Ende Erfolg zu haben.

Warum? Weil ein erreichbares Endziel definiert werden muss, um überhaupt zu wissen, ob man es erreicht hat, oder aber Strategien ändern muss, um es zu erreichen. Weil es Verschwendung von Zeit- und Arbeitsressourcen ist, diese nicht zu limitieren oder auch zu ändern, wenn der kontinuierliche Erfolg genau das erfordert.

Der Abschied von der Excel-Denke in Großunternehmen widerspricht damit nicht der Notwendigkeit, einen Business-Plan für ein Start-up zu haben. Visionen alleine reichen leider nicht.

Auch Start-ups benötigen Pläne
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